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18.08.2017 - 08:55
Foto: APA/Gerhard SIMADER/FF STADT WELS/Gerhard SIMADER/FF STADT WELS

Ammoniak- Austritt beim städtischen Kühlhaus

05.10.2010, 19:09
Gasalarm ist am Dienstag im städtischen Kühlhaus in der Metzgerstraße in Itzling ausgelöst worden. Beim Abtauen ging eines der Rohre, durch die giftiges Ammoniak fließt, kaputt. Arbeiter brachten sich in Sicherheit. Die Feuerwehr errichtete eine Sperrzone und neutralisierte das ätzende Gas mit einem ständigen Wasservorhang. Erst Spezialisten der Chemie AG aus Linz gelang es nach Stunden, das Leck abzudichten.

Es sah nach einem Routinejob aus, doch es endete in einem der größten Chemie- Einsätze, die es in Salzburg je gab. Drei Arbeiter sollten Dienstag früh im Kühlhaus am Schlachthofgelände einen der Räume abtauen. Die drei Männer klopften die seit der letzten Wartung schon wieder vereisten Kühlrohre an der Decke mit einem Holzhammer ab. Dabei riss eine drei Zentimeter lange Schweißnaht. "Die Arbeiter bemerkten den stechenden Geruch sofort und brachten sich in Sicherheit", berichtete Michael Haybäck vom Magistrat.

Schadstoffwolke bedrohte Wohngebiet

Die Berufsfeuerwehr kam mit 19 Mann zum Unglücksort, die Kameraden von den Freiwilligen schickten fünf Helfer. Die Einsatzkräfte errichteten in einem Umkreis von 150 Metern eine Sperrzone. Der Verkehr brach teilweise zusammen. Die Anrainer wurden gebeten, ihre Fenster zu schließen.

"Wir errichteten in dem betroffenen Raum einen Wasservorhang. Dazu pumpten wir 400 Liter pro Minute aus der Fischach. Das Gas wird so niedergeschlagen", erklärte der stellvertretende Branddirektor Reinhold Ortler. "Wir konnten verhindern, dass eine Schadstoffwolke zum Wohngebiet zieht."

Polizist ins Spital gebracht

Ein größeres Problem stellte dagegen das Flicken des Lecks dar: Bei minus 30 Grad reichten die herkömmlichen Methoden nicht aus. Spezialisten der Chemie AG aus Linz gelang es aber schließlich am späten Nachmittag, die kaputte Naht abzudichten. Ein Polizist klagte nach dem Einsatz über brennende Augen. Er wurde ins Spital gebracht.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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