Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
19.08.2017 - 16:17
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

"Österreich braucht sofort 2000 Polizisten mehr!"

22.10.2015, 06:43
Nachdem in der slowenischen Ortschaft Brezice Flüchtlinge am Mittwoch aus Protest Dutzende Zelte angezündet haben, sind viele Europäer verstört: Offenbar stolz auf die von ihnen angerichtete Verwüstung machten einige der Migranten sogar noch Selfies, auf denen sie mit dem Victory-Zeichen vor dem brennenden Lager posieren, wie via Twitter verbreitete Fotos zeigen. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner warnt gegenüber der "Krone" nicht zuletzt auch angesichts dieser Bilder nun vor einem Personalengpass bei der heimischen Polizei.

In sozialen Netzwerken verbreitete Aufnahmen zeigten am Mittwochvormittag hohe Flammen in dem Flüchtlingslager in Brezice. Letztlich brannten 27 Zelte nieder. Laut Polizei hätten die Migranten das Feuer aus Protest gelegt, da sie an der Weiterreise gehindert wurden. Die Exekutive sei dem Geschehen zunächst machtlos gegenübergestanden.

Video: YouTube

"Polizei seit Wochen an der Belastungsgrenze"

Innenministerin Mikl- Leitner sieht nun auch massive Probleme auf Österreichs Polizei zukommen und schlägt Alarm: "Die Einsatzkräfte sind seit Beginn der Flüchtlingskrise im Dauereinsatz, unsere Polizistinnen und Polizisten bewegen sich bereits seit Wochen an der Belastungsgrenze. Und die Situation wird sich auch im kommenden Jahr nicht entspannen", so Mikl- Leitner zur "Krone".

Die sofortige Aufstockung der Exekutive sei zur Aufrechterhaltung der Sicherheit unverzichtbar. "Österreich braucht sofort 1500 bis 2000 Polizisten mehr, wir müssen jetzt diese dringend nötigen Planstellen schaffen", so die Innenministerin. Sie sei zwar zuversichtlich, dass die europäischen Reformmaßnahmen im Asylwesen und bei der Integration "mittelfristig greifen werden", doch für die Polizei werde es "auch in diesem Zusammenhang neue Herausforderungen" geben.

"Grob fahrlässig, Mannschaftsstärke nicht aufzustocken"

Aktuell sind österreichweit 28.000 Polizisten im Dienst. Allein im vergangenen September haben die Exekutivbeamten 420.000 Einsatzstunden (davon 190.000 Überstunden) geleistet, um den Flüchtlingszustrom bewältigen zu können. Angesichts einer jetzt feststellbaren Zunahme der Aggression unter den Asylwerbern wäre "es grob fahrlässig, die Mannschaftsstärke der Polizei nicht aufzustocken", meinte auch ein Einsatzleiter der Polizei.

Lesen Sie auch:

22.10.2015, 06:43
Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum