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16.08.2017 - 22:00
Foto: LPD NÖ

Waffennarr schoss mit Steinschleuder auf Nachbarhaus

16.01.2013, 16:24
Weil Ausländer in seinem Nachbarhaus wohnen, hat ein Niederösterreicher mit einer Steinschleuder auf ein Fenster des Gebäudes geschossen. Nicht nur, dass sich der 67-Jährige dabei noch irrte und auf die falsche Scheibe zielte, fanden die Beamten bei einer Nachschau in dessen Wohnung neben der gesuchten Steinschleuder auch noch zahlreiche weitere, teilweise illegale Waffen. Der Niederösterreicher wurde angezeigt.

Bereits am 19. November hatte eine Frau Anzeige bei der Polizei erstattet, nachdem sie in einem ihrer Fenster drei Einschusslöcher bemerkt hatte. Beamte entdeckten dann fünf Metallkugeln, die offenbar mit einer Steinschleuder auf das Haus abgefeuert worden waren. Umfangreiche Erhebungen und Einvernahmen in der Nachbarschaft folgten.

Auf falsches Fenster geschossen

Dabei erhielten die Polizisten Hinweise auf den 67- Jährigen, der schräg gegenüber der Frau wohnt. Zudem tauchten auch E- Mails auf, in denen dieser unter anderem androhte, die Nachbarn gegenüber zu erschießen.

Am Dienstag statteten die Beamten dem Mann dann einen Besuch ab. Bei seiner Einvernahme gestand der Verdächtige die Schüsse auf das Haus, ließ dabei jedoch eine Bombe platzen: So erklärte der 67- Jährige den Polizisten, er habe sich beim Fenster geirrt - denn eigentlich wollte der Mann auf andere Bewohner des Hauses schießen, die keine Österreicher sind. Mit der Frau habe er keine Probleme.

Waffen in Wohnung gehortet

In der Wohnung des Mannes wurde dann nicht nur die Steinschleuder gefunden, sondern gleich ein kleines Waffenlager ausgehoben (Bild). Der 67- Jährige hatte zehn Faustfeuerwaffen, eine Langwaffe, ein Springmesser, einen Pfefferspray und 12.700 Schuss Munition gehortet - nur einen Teil davon besaß er legal. Sämtliche Waffen wurden beschlagnahmt, zudem verhängte die Polizei ein Waffenverbot über den Verdächtigen. Der Mann wird wegen gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

16.01.2013, 16:24
AG/red
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