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So schaut der neue Mercedes-Bolide aus

21.02.2012, 11:05
So schaut der neue Mercedes-Bolide aus (Bild:  (Bild: EPA))
Zwei Wochen nach den anderen Spitzenteams hat am Dienstag auch Mercedes seinen neuen Boliden für die Formel- 1-Saison 2012 präsentiert. Die deutschen Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher stellten den W03 vor den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona vor. Der neue Silberpfeil weist wie erwartet einen signifikanten Höcker an der Schnauze auf.

Damit folgt Mercedes den Bauweisen von Ferrari und dem Weltmeister- Team Red Bull, das an seinem RB8 allerdings am Höcker auch Lufteinlässe implementiert hat. Lediglich McLaren hat auf eine geschwungene Bauweise der Frontpartie gesetzt. "Das markante Design der Fahrzeugnase, die sicherlich gewöhnungsbedürftig ist, ist eine elegante Interpretation des aktuellen Reglements und in Sachen Detail- und Entwicklungsgrad ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorgänger", meinte Mercedes- Teamchef Ross Brawn.

Mercedes bereit für den nächsten Schritt

Mercedes hatte im Vorjahr nicht einen einzigen Podestplatz erreicht und sich nach Platz vier in der Konstrukteurs- WM früh auf die Entwicklung für 2012 konzentriert. "Unser letztjähriger Entwurf war sehr mutig, und obwohl die radikaleren Elemente nicht immer die erhofften Resultate gebracht haben, waren die gesammelten Erfahrungen wertvoll für das Konzept unseres 2012er- Autos", betonte Brawn. "Wir sind bereit, den nächsten Schritt auf der Rennstrecke zu schaffen."

Ein Sieg wäre im dritten Jahr nach der Übernahme von Brawn GP das große Ziel. Im Vorjahr hatte Rosberg die WM unmittelbar vor Rekordweltmeister Schumacher, der ins letzte Jahr seines Vertrages geht, auf Rang sieben beendet. "Es wird interessant zu sehen, wo wir in den nächsten Wochen stehen werden", erklärte Rosberg. "Wir hatten einen guten Start ins Testprogramm." Das begann in der Vorwoche mit Filmaufnahmen in Silverstone und am Sonntag mit einem privaten Test in Barcelona.

Schuhmacher voller Hoffnung

Die ersten offiziellen Testfahrten bestritt am Dienstag Schumacher. "Ich habe ja schon einige Rollouts und Vorstellungen neuer Autos hinter mir", erinnerte der 43- Jährige. "Aber selbst nach all den Jahren fühlt sich das immer noch besonders an. Tage wie dieser sind irgendwie spezielle Momente, voller Hoffnung und Vorfreude." Die ersten Erfahrungen mit dem W03 seien positiv gewesen. "Wir werden von nun an intensiv daran arbeiten, ihn zu einem wettbewerbsfähigen Rennauto zu entwickeln", versprach Schumacher.

AG/red
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