Im Halbfinale am Donnerstag gewann Williams 7:6 und 6:1 gegen Shahar Peer aus Israel und kann sich damit schon zum vierten Mal den Turniersieg holen.
„Ich habe gut aufgehört, nachdem ich langsam angefangen habe. Ich war nervös und mein Knie tat weh, weil ich jetzt fünf Matches nacheinander absolviert habe“, sagte die 13. der Weltrangliste, die vor den Australian Open nur noch auf Rang 81 gestanden war.
Henin hatte sich zuvor in ihrer Halbfinal-Partie 6:2 und 6:3 gegen die Russin Anna Tschakwetadse durchgesetzt und zog damit zum ersten Mal in das Endspiel von Miami ein. Bisher waren zwei Viertelfinals ihre besten Ergebnisse bei diesem Turnier gewesen.
Favoritenschreck Canas im Halbfinale
Beim Masters-Series-Turnier der Herren spielt sich der Argentinier Guillermo Canas immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nachdem er im Achtelfinale zum zweiten Mal innerhalb von 16 Tagen den Weltranglisten-Ersten Roger Federer bezwungen hatte, zog der 29-Jährige am Donnerstag nach einem Sieg über den Spanier Tommy Robredo (7:6, 6:1) als erster Qualifikant der Turnier-Geschichte in das Halbfinale ein.
Im Halbfinale tritt im Vorjahresfinalisten Ivan Ljubicic ein weiterer Top-Ten-Spieler gegen den Favoritenschreck an. Der Weltranglisten-Siebente aus Kroatien setzte sich gegen den Argentinier Juan Ignacio Chela 6:3 und 7:5 durch. Im zweiten Match der Vorschlussrunde kämpfen der Schotte Andy Murray und Novak Djokovic aus Serbien um den Finaleinzug.
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