Räikkönens Teamkollege Romain Grosjean hatte bereits beim Testauftakt ein Problem bemerkt. Daraufhin stoppte das Team sicherheitshalber sein Programm. Ursprünglich wollte Lotus ein weiteres Chassis einfliegen lassen, um die Vorbereitung auf den ersten Saison-Grand-Prix Mitte März in Melbourne fortsetzen zu können. Mit diesem Chassis hatte Lotus beim Testauftakt in Jerez die Bestzeit der neuen Formel-1-Autos erzielt und ohne Schwierigkeiten über 1.700 Kilometer absolviert.
Bei Simulationen auf dem Prüfstand im Werk in Enstone in England traten jedoch die gleichen Probleme wie in Barcelona auf. "Wir haben den Bereich herausfinden können, in dem wir zusätzlich arbeiten müssen", sagte Technikchef James Allison. "Es ist besser, wenn wir diese Modifikationen an beiden Chassis in Enstone vornehmen." Boullier versicherte, dass Lotus Anfang März beim letzten Test vor dem Grand Prix von Australien wieder antreten könne. Dass der Fehler erst jetzt auftrat, hängt laut Experten mit der unterschiedlichen Streckencharakteristik zusammen.
Tagesbestzeit von Hülkenberg
Die Bestzeit am zweiten Testtag hat der Deutsche Nico Hülkenberg vom Team Sahara Force India hingelegt. Hülkenbergs am Vormittag erzielte Rundenzeit von 1:22,608 Minuten blieb den gesamten Mittwoch über unerreicht. Weltmeister Sebastian Vettel benötigte auf seiner schnellsten Runde 1:22,891 Minuten und wurde hinter dem Mexikaner Sergio Perez im Sauber Dritter.
Probleme gab es erneut bei Mercedes. Der neue W03 von Nico Rosberg blieb nach der Mittagspause wegen eines Öllecks am Getriebe in der Box. Bereits am Dienstag war für den neuen Silberpfeil wegen eines Hydraulikproblems Schluss gewesen.
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