Der Schwede Samuel Pahlsson erzielte knapp fünf Minuten vor Schluss das einzige Tor des Abends. Seit Einführung der "best-of- seven"-Finalserie 1939 wurde erst einmal ein 0:2-Rückstand im Stanley-Cup-Finale umgedreht.
"Wir haben die gleichen Fehler wie im ersten Spiel gemacht und waren vorne viel zu harmlos. Wer keine Torchancen hat, kann halt keine Tore schießen", meinte der sichtlich frustrierte Christoph Schubert von den Senators. Zudem hatte Anaheim mit insgesamt 31 Torschüssen fast doppelt so viele wie die Gäste (16). Bezeichnend, dass der Goldtorschütze Pahlsson einen Fehlpass von Dany Heatlay nutzte und zudem Ottawas Kapitän Daniel Alfredsson auf dem Weg zu seinem Treffer keine Chance ließ. Das Startrio Heatley, Alfredsson und auch Jason Spezza steht stellvertretend für die bislang schwachen Auftritte der "Sens". Ottawas Paradesturm konnte bisher noch keine Akzente setzen und dementsprechend keine Tore erzielen.
Im dritten Spiel müssen die Senators am Samstag in heimischer Halle unbedingt gewinnen. Zwar gilt das Team im Scotiabank-Palace als sehr stark, dennoch liegen die Titelträume rein statistisch schon jetzt so gut wie auf Eis. Seit 1939 sind 29 von 30 Mannschaften Meister geworden, die die ersten beiden Partien gewonnen haben.
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