Zudem wurden in allen Schulen des Landes zugleich die Flaggen der XX. Olympischen Winterspiele gehisst. "Als ehemalige Athletin weiß ich, wie wichtig es ist, dass sich die Sportler vom ersten Tag an im Olympischen Dorf wohlfühlen. Deshalb haben wir all unsere Energie aufgeboten, um die besten Bedingungen zu schaffen", meinte Manuela di Centa.
Sie hatte in den Neunzigern bei drei Olympischen Winterspielen sieben Medaillen gewonnen und war 1994 in Lillehammer für zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze gefeiert worden. Seit drei Monaten ist sie nun als Bürgermeisterin für alle drei Dörfer verantwortlich. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreter mit Geher- Legende Maurizio Damilano und dem Ex-Slalom-Ass Piero Gros weitere frühere italienische Sportgrößen.
Wohnungen für Tausende Sportler
Im farbenfrohen Olympischen Dorf der Olympia-Stadt wohnen während der 17-tägigen Wettkämpfe (10. bis 26. Februar) in 31 Gebäuden rund 2.500 Aktive und Betreuer, die von 600 freiwilligen Helfern umsorgt werden. Bewohner werden vor allem Eiskunstläufer, Eisschnellläufer, Eishockey-Spieler, Shorttracker und Curler sein, die in Turin und Pinerolo ihre Wettkämpfe bestreiten.
In Sestriere werden 1.700 und in Bardonecchia etwa 800 Aktive und Trainer erwartet. Das Olympische Dorf in Sestriere, das Zentrum der Alpin-Konkurrenzen, wird unter anderem auch die Skispringer beherbergen. In Bardonecchia werden die Snowboard-Medaillen vergeben.
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