Nadarajah hatte mit der Finalqualifikation ihr WM-Ziel erreicht, schlug im Endlauf unbeschwert nach 26,77 Sekunden an. "Mit der Zeit bin ich nicht so zufrieden, aber ich freue mich über Platz sechs", erklärte Nadarajah. Die Wienerin hat seit der EM 2004 in Madrid bei keinem einzigen Großereignis das Finale verpasst. "100 Prozent in Bestform ist sie nicht, aber gerade in dem Fall muss man in diesem Weltklasse-Feld erst einmal Sechster werden", meinte ihr Trainer Robert Michlmayr.
Nadarajah verpasste ihren österreichischen Rekord, mit dem sie 2005 in Montreal WM-Vierte geworden war, um 0,27 Sekunden. Auf eine Medaille fehlten der Sprinterin 0,66 Sekunden. "Aber ich bin nicht der Typ, der jetzt nach den Hundertstel sucht", erklärte Nadarajah.
Jukic über 50 Meter Brust Rang 10 und OSV-Rekord
Jukic strahlte nach ihrer besten WM-Platzierung von Melbourne, die sie ausgerechnet in ihrer sonst schwächsten Disziplin geholt hatte. "Ich glaube, ich habe mich mehr gefreut als die, die gewonnen hat", sagte die 20-Jährige. Die Ex-Europameisterin verbesserte in 31,78 Sekunden den Rekord von Vera Lischka, die als Durchgangszeit im Olympia-Finale 1996 in Atlanta 31,93 markiert hatte. Nur 0,06 Sekunden oder ein etwas besserer Anschlag fehlten Jukic auf das Finale der besten Acht.
Am Vormittag war Nadarajah als 25. über 50 m Kraul in 26,41 Sekunden ebenso im Vorlauf ausgeschieden wie ihre Trainingskollegin Marilies Demal als 31. in 26,60. WM-Debütant Florian Janistyn belegte über 1.500 m Kraul wie schon über 800 m Platz 29.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.