In Melbourne hat der Österreicher einmal mehr bewiesen, dass er bei wichtigen Rennen in Bestform ist. Seine Medaille sicherte sich Rogan auf der Schlusslänge, die er in 29,03 Sekunden als Schnellster von allen bewältigte. Nach 150 Metern war Europameister Arkadij Wjatschanin noch vor dem 24-Jährigen gelegen, am Ende fehlte dem Russen allerdings über eine Sekunde auf Rogan.
Mit diesem dritten Platz hat Rogan seit der WM 2003, bei der er leer ausgegangen war, bei allen internationalen Bewerben gewonnen. Das Training in Rom habe ihn seiner Meinung nach dorthin gebracht, wo er ist. An der Spitze beendete Lochte, die Regentschaft von Peirsol, der auf der Schlusslänge sichtlich eingebrochen war. Seit 2000 hatte Peirsol kein Rennen über 200 m Rücken mehr verloren.
Rogan hat bereits 21 Medaillen
Rogan hält nun bei internationalen Großereignissen bei 21 Medaillen - 5 in Gold, 13 in Silber und 3 in Bronze. Seine Bronze-Zeit von 1:56,02 Minuten ist zugleich auch neuer österreichischer Rekord. Er konnte sich noch einmal um sechs Zehntel-Sekunden verbessern.
Der 24-Jährige holte mit dem Bronze-Sieg seine dritte Medaille bei einer Langbahn-WM nach Silber 2001 in Fukuoka und 2005 in Melbourne. 2008 in Peking will er Olympia-Gold. "Ich bin sehr, sehr positiv für die Spiele", versicherte der Wiener, der selbst Lochte und Peirsol nicht außer Reichweite glaubt.
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