Linz - Vienna 3:6 (1:1, 1:3, 1:2)
Im fünften Duell hat der diesmal zu fehlerhafte EHC Linz die erste Chance zum Aufstieg vergeben. Die Capitals besiegten die Black Wings mit 6:3 (1:1, 3:1, 2:1) und erzwangen damit ein drittes Heimspiel in Wien am Donnerstag. Beide Teams benötigten einige Anlaufzeit, ehe Rückkehrer Brian Lebler (war acht Spiele gesperrt) geistesgegenwärtig den Weg frei machte und dadurch Kapitän Curtis Murphy per Schlagschuss die Linzer Führung ermöglichte (9./PP). Kurz vor der ersten Pause schaffte aber sein Pendant auf Wiener Seite, Benoit Gratton, nach tollem Zuspiel von Fortier das 1:1.
Angesport durch das gelungene Drittel-Ende hatten die vor der Partie mit dem Rücken zur Wand stehenden Caps auch den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt. Sie bestraften die in dieser Phase passiv wirkenden Daum-Schützlinge per Doppelschlag von Seidl (24.) und Ferland (25.) eiskalt zum 3:1. Nach einem beherzten Schuss von der blauen Linie von Murphy, der von Ouellette abgefälscht wurde (26.), kamen die Black Wings zwar schnell heran, doch dann erzielte Gunnarsson das 4:2 (33.).
Schon in der 43. Minute machte es Mairitsch für die Linzer mit dem Anschlusstreffer zum 3:4 noch einmal spannend, doch Gunnarsson stellte postwendend mit seinem zweiten Treffer (44.) den alten Abstand wieder her stellte. Den Schlusspunkt setzte Jonathan Ferland mit einem "Empty Net"-Tor 38 Sekunden vor dem Ende.
Salzburg - KAC 1:2 (1:0, 1:1, 0:0)
Der KAC führt nach dem knappen 2:1-Erfolg bei Meister Salzburg in der "best of seven"-Serie 3:2 und kann damit bereits am Donnerstag vor eigenem Publikum den Einzug in die Runde der letzten Vier fixieren. Die Kärntner begannen weniger aggressiv als in den ersten beiden Auswärtspartien dieser Serie, dennoch blieben zwingende Chancen der "Bullen" Mangelware. Der bisher im Powerplay schwache KAC nützte hingegen seine erste Möglichkeit zum 1:0 durch John Lammers (18.). Als Matthias Trattnig Earls Querpass vors Tor zum 1:1 verwertete (24.), hoffte die Mehrheit der 3.600 Zuseher auf die Wende.
Doch nur 28 Sekunden später brachte der nächste KAC-Angriff bereits das 2:1: Thomas Koch passte zu Dieter Kalt, der wiederum ideal auf den vor Salzburg-Goalie Marty Turco aufgetauchten Martin Schumnig weiterleitete (25.). Danach lief bei den Heimischen nichts mehr zusammen, der KAC spielte mit immer mehr Selbstvertrauen.
Die Salzburger kamen dann aber wie verwandelt aus der zweiten Pause und zeigten deutlich mehr Einsatz. Der Sturmlauf endete aber stets vor KAC-Schlussmann Andy Chiodo an der unglaublich dichten KAC-Abwehr. Der Sieg der Gäste, der erste in dieser Saison in Salzburg, war letztlich aufgrund der sensationellen Defensivleistung gegen die zwei Drittel lang enttäuschenden Gastgeber verdient.
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