Beachtliche 9,5 Punkte betrug der Vorsprung des Shooting Stars, der in seiner ersten Weltcup-Saison bereits den dritten Sieg feierte und die Weltcupführung übernahm, am Ende auf Küttel. Malysz folgte weitere 6,2 Zähler dahinter.
ÖSV-Adler mannschaftlich stark
Martin Koch belegte als zweitbester ÖSV- Adler Rang acht, Doppel-Olympiasieger Thomas Morgenstern wurde Zehnter. Mit Andreas Kofler (11.), Martin Höllwarth (13.) und Wolfgang Loitzl (14.) klassierten sich nicht weniger als sechs Österreicher unter den Top-15. Andreas Widhölzl kam als 24. ebenfalls in die Punkteränge.
Es war Schlierenzauers Tournee-Premiere und sie hätte triumphaler nicht sein können. Nach den Weltcup-Siegen in Lillehammer und Engelberg hatten ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner und Rennsportdirektor Toni Innauer noch vergeblich versucht, die ungeliebte Favoritenrolle vom Youngster fern zu halten. Nach dem ersten österreichischen Tournee-Tageserfolg seit dem 6. Jänner 2005, als Martin Höllwarth in Bischofshofen nicht zu bezwingen war, und dem insgesamt 40. ÖSV-Sieg auf der Tournee, zählt der Senkrechtstarter aus Fulpmes nun zum engsten Favoritenkreis auf den Gesamtsieg.
Voll im Rennen um den Nissan-Geländewagen für den Tournee-Champion sind aber auch noch Newcomer Anders Jacobsen, der als Vierter 16,3 Punkte Rückstand auf Schlierenzauer aufweist, sowie der Schweizer Simon Ammann (5./19,1 Punkte zurück).
Überflieger Schlierenzauer war nach seinem "bisher größten Sieg" natürlich überglücklich: "Ich bin heute wieder superfroh, dass mir zwei Supersprünge geglückt sind. Ich freue mich über alles." Wie er mit dem Druck des Halbzeitführenden zurechtkam? "Ganz gut, ich war im Kopf relativ leicht und locker."
Mit seinem dritten Sieg in einem Weltcup-Springen übernahm der Tiroler auch die Führung im Springer-Weltcup.
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