Alexander Wurz wird jetzt Fahrer- Mentor bei Williams

20.02.2012, 21:23
Alexander Wurz wird jetzt Fahrer-Mentor bei Williams
Der ehemalige Formel- 1- Pilot Alexander Wurz kehrt zu Williams zurück. Der Österreicher ist beim englischen Traditionsteam ab sofort als Mentor für die Fahrer tätig, gab der Rennstall am Montag bekannt. Wurz wird bereits bei den Testfahrten ab Dienstag in Barcelona mit den Piloten Pastor Maldonado und Bruno Senna zusammenarbeiten.

"Das ist eine großartige Initiative von Williams und zeigt, wie hart das Team arbeitet, um seine Leistung zu optimieren", meinte Wurz. Der 38- jährige Niederösterreicher hatte 2007 seine letzte aktive Formel- 1-Saison für die Briten bestritten. Danach war er als Ersatzfahrer bei Brawn GP und als ORF- Experte tätig.

"In meiner Karriere als Sportler, die schon mit zwölf Jahren mit dem BMX begonnen hat, habe ich viel Erfahrung gewonnen", erinnerte Wurz. "Mir taugt es, wenn ich anderen Athleten dabei helfen kann, das Beste aus sich herauszuholen." Maldonado und Senna haben in ihren Formel- 1-Karrieren bisher erst einen bzw. zwei WM- Punkte eingefahren. Weltmeister- Neffe Senna kam in der Saisonpause von Lotus- Renault zu Williams. Ersatzfahrer ist der Finne Valtteri Bottas.

"Wichtige Phase für Williams"

Das englische Traditionsteam, an dem auch der Wiener Investor Christian "Toto" Wolff einen signifikanten Anteil hält, blickt auf eine der schwierigsten Saisonen seiner Geschichte zurück. In der Konstrukteurswertung reichte es lediglich zu Rang neun. Nur die Nachzügler Caterham, Marussia- Virgin und HRT ließ Williams hinter sich. "Ich freue mich darauf, mein Wissen einzusetzen, um Williams in dieser wichtigen Phase zu helfen", erklärte Wurz.

Teamgründer Frank Williams hat schon zu Wurz' aktiver Zeit große Stücke auf ihn gehalten. Der Österreicher, der in dieser Saison die Langstrecken- WM für Toyota bestreitet, ist in der Königsklasse vor allem ob seines technischen Know- hows gefragt. "Ich bin begeistert, noch einmal mit Alex zusammenzuarbeiten", sagte Williams- Chefingenieur Mark Gillan. "Ich freue mich auf seinen Input." Wurz war im Williams 2007 in Kanada als Dritter zum dritten Mal in seiner Karriere auf das F1- Podest gefahren.

AG/red
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