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Burka erhöht das Risiko von Knochenbrüchen

29.12.2008, 11:59
Burka erhöht das Risiko von Knochenbrüchen
Muslimische Frauen, die in Irland die Burka tragen, haben ein erhöhtes Risiko, bei der Geburt ihrer Kinder einen Beckenbruch zu erleiden. Grund dafür ist ein Mangel an Vitamin D, der häufig bei Migrantinnen, die das muslimische Kleidungsstück, das den Körper von Kopf bis Fuß bedeckt, diagnostiziert wird. Die Warnung kommt von einer Ärztin des St. James Hospitals in Dublin, berichtet die "Sunday Times".

Vitamin D wird im menschlichen Körper mit Hilfe von Sonnenlicht (den sogenannten UV- B-Strahlen) in der Haut gebildet und spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Kalzium- Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Während in heißen Gegenden genug ultraviolettes Licht durch den Stoff der Burka bis auf die Haut durchdringt, ist das in nördlichen Ländern mit wenigen Sonnenstunden nicht der Fall.

„Irlands Klima hat ein nicht so intensives Sonnenlicht, wie das jener Länder, aus denen die Burka- Trägerinnen kommen“, so Dr. Miriam Casey von der Osteoporose- Abteilung des St.- James- Krankenhauses in der "Sunday Times". Vor allem im Winter reicht dann - vorallem in Städten - das Ausmaß der UV- B-Strahlung nicht mehr, um eine ausreichende Vitamin- D-Produktion sicherzustellen.

Becken bricht bei der Geburt

Die Folgen: Viele Burka- Trägerinnen, die aus sonnenverwöhnteren Ländern in mittel- oder nordeuropäische Regionen eingewandert sind, entwickeln einen Vitamin- D-Mangel, der sich häufig in einer sogenannten Mineralisationsstörung des Knochens manifestiert. Diese führt in manchen Fällen sogar dazu, dass Beckenknochen während des Geburtsvorganges brechen.

Für die Babys dieser Frauen besteht zudem ein erhöhtes Risiko in den ersten Lebenswochen Krämpfe zu bekommen. Außerdem treten bei diesen Kindern häufig Probleme wie Wachstumsverzögerungen und Muskelschwäche auf.

Dunkle Haut erzeugt weniger Vitamin D

Auch die dunklere Haut der Migrantinnen, die vor den Gefahren der UV- Strahlung besser schützt, wird in nördlicheren Breiten zum Nachteil, weil sie deutlich weniger Vitamin D produziert, als die hellhäutiger Menschen. „Da die Zahl der Muslime in Irland steigt, wird das ein massives Problem“, fürchtet Casey.

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