Di, 21. November 2017

Gesetz gefallen

05.01.2008 19:54

94 Prozent der Autolenker haben Licht noch an!

Gewohnheitseffekt oder Sicherheitsdenken: 25 Monate lang war „Fahren mit Licht auch am Tag“ in Österreich gesetzlich vorgeschrieben, mit 1. Jänner fiel die vieldiskutierte Bestimmung. Doch erste Untersuchungen zeigen: 94 Prozent der Autolenker fahren weiterhin auch bei Tag mit Licht, nur einige Urlauberautos bleiben finster.

Schon ehe mit November 2005 Autofahrern „Licht am Tag“ gesetzlich verordnet wurde, waren 55 Prozent der Lenker mehrspuriger Kraftfahrzeuge auch bei Tag mit eingeschaltetem Licht unterwegs, wie Techniker Herbert Breitenfellner vom ÖAMTC-Zentrum in Linz berichtet.

25 Monate lang gab es dann geteilte Meinungen unter Verkehrsexperten: ÖAMTC und Kuratorium für Verkehrssicherheit waren vorbehaltlos für „Licht am Tag“, Arbö und Verkehrsclub Österreich massiv dagegen. Diese befürchteten eine deutliche Steigerung bei Unfällen mit Fußgehern und Radfahrern. Wie aber die Unfallstatistik zeigt, verzeichnete Oberösterreich im Vorjahr die zweitniedrigste Todesrate auf den Straßen seit 1961.

„Man will selber früher gesehen werden“, glaubt Breitenfellner, warum 94 Prozent der Lenker weiter mit Licht am Tag fahren.












Foto: Peter Tomschi

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden