Do, 26. April 2018

Catering

20.01.2018 18:39

Schmankerl frisch ins Haus

Als Mutter hat man es nicht immer einfach, Beruf und die Kinder unter einen Hut zu bringen. Deshalb entschieden sich zwei Freundinnen sich selbstständig zu machen, um sich die Zeit besser einteilen zu können. Sie gründeten die Schmankerl Schmiede und kochen nun die Salzburger bei allerlei Anlässen ein.

Entstanden ist die Idee nachdem sich die beiden Freundinnen einige Jahre aus den Augen verloren und dann wieder gefunden haben. "Wir kennen uns schon seit der Schulzeit, haben auch gemeinsam in Klessheim die Schule besucht. Danach haben sich unsere Wege aber getrennt", erinnert sich Iris Steingruber zurück. Patricia Lubitz-Bauer war jahrelang im Ausland in der Gastronomie tätig, kehrte 2016 dann aus Hamburg zurück, sie hatte Sehnsucht nach der alten Heimat. Iris verblieb weiterhin daheim in Salzburg.

Zwei Mütter kochen für die Salzburger
Im vergangenen Jahr stellte sich für die beiden Mütter dann die Frage, welcher Job sich denn am besten mit ihren Kindern vereinbaren ließe. Viele Szenarien wurden durchgespielt, letztlich kam es dann zum Entschluss: Die beiden wollten sich selbstständig machen. So entstand die Schmankerl Schmiede.

Gekocht wird seit Herbst in der eigenen Garage. "Mein Lebensgefährte bekam den Auftrag alles umzubauen", schmunzelt Iris. Gut ein halbes Jahr werkten die Freundinnen mit Hilfe von Bekannten an der Küche, am Konzept und am Internetauftritt ehe es auch von der Behörde das "Go" gab und zum ersten Mal der Herd aus beruflichen Gründen angemacht werden konnte.

Die Freundinnen bieten vor allem kleine Speise für Geburtstags- und Geschäftsessen, Hochzeiten, die Mitarbeiterjause oder auch eine Brotzeit für Freunde an und liefern in Salzburg-Stadt aus. Von Bierweckerl über pikante Muffins und Knödel bis hin zu leckeren süßen Nachspeisen reicht das Angebot des Duos. Da sie nur zu zweit arbeiten, nehmen sie nur so viele Aufträge an, wie sie auch gemeinsam abarbeiten können.

Wichtig ist den beiden Frauen auch, nichts zu verschwenden. Sie bereiten ihre Gerichte frisch zu, alles ist Handarbeit, sie versuchen alles so zu planen, dass möglichst wenig Abfall anfällt. "Ab und zu bleibt uns natürlich einmal etwas übrig, aber das bekommen dann meine beiden Minischweine", so Iris. Während viele auf Plastik setzen, versuchen Iris und Patricia auch Müll zu vermeiden. "Wir verwenden Gläser und Bambusteller", so Patricia. Das Geschirr wird wieder abgeholt und noch einmal verwendet.

Iris Wind, Kronen Zeitung

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