Fr, 15. Dezember 2017

Horrorcrash im Bgld

03.12.2017 15:04

Pkw gegen Reisebus: Zwei Tote, 25 Verletzte

Horrorcrash im Südburgenland: Am späten Samstagabend sind im Bezirk Jennersdorf ein Pkw und ein Reisebus zusammengestoßen, der Bus prallte anschließend gegen eine Mauer. Die zwei Insassen des völlig zerstörten Autos starben, 25 Menschen, die mit dem Reisebus unterwegs waren, wurden verletzt - zwei von ihnen schwer. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht.

Der Zusammenstoß zwischen den beiden in Slowenien gemeldeten Fahrzeugen ereignete sich gegen 22 Uhr auf der B58 zwischen Minihof-Liebau und Tauka. Ein Großeinsatz wurde ausgelöst, zwei Notarztwagen sowie neun Rettungsfahrzeuge machten sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle. Im Bezirk Jennersdorf wurde die Sondereinsatzgruppe des Roten Kreuzes alarmiert, auch fünf Feuerwehren mit rund 90 Kräften rückten aus.



Zwei Schwer- und elf leichter Verletzte in Spitälern
Für die zwei Insassen des völlig zerstörten Pkw - einen Mann und eine Frau - kam jede Hilfe zu spät. Der Buschauffeur und die Reiseleiterin wurden mit schweren Verletzungen in die Krankenhäuser Oberwart bzw. Feldbach gebracht. Der Mann war im Fahrzeug eingeklemmt gewesen und musste von der Feuerwehr geborgen werden. 23 Personen, die laut Landessicherheitszentrale leichtere Verletzungen erlitten hatten, wurden im Feuerwehrhaus Minihof-Liebau erstversorgt. Anschließend wurden zwölf von ihnen in die Spitäler Feldbach und Güssing gebracht.

Reisende mit Bus auf Rückweg von Christkindlmarkt in Wien
Die weiteren Unfallbeteiligten wurden im Feuerwehrhaus mit Tee und Decken versorgt. "Aufgrund der Witterung haben wir bereits im Vorfeld viele Decken mitgenommen", so Rotkreuz-Einsatzleiter Chris Janics. "Der Einsatz ist sehr diszipliniert und sehr ruhig verlaufen." Das Ausmaß des Unfalls - 45 beteiligte Personen - sei bei der Alarmierung noch unklar gewesen. Erst am Unfallort sah man, dass es sich um einen voll besetzten Reise- und nicht um einen Kleinbus gehandelt hatte. Der Bus war auf dem Rückweg vom Christkindlmarkt in Wien und fuhr in Richtung slowenische Grenze.

Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht
Der Einsatz der Rettungskräfte war gegen 0.30 Uhr abgeschlossen, hieß es von der Landessicherheitszentrale. Mehrere Feuerwehren blieben allerdings während der Nacht an der Unfallstelle, um Bergungs- und Aufräumarbeiten durchzuführen und das Gelände für die Polizei, die mit Erhebungen beschäftigt war, auszuleuchten.

Auch Sonntagfrüh waren noch Kräfte der Feuerwehr Minihof-Liebau an Ort und Stelle. Außerdem wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf, die auch am Einsatz in der Nacht beteiligt gewesen war, noch einmal alarmiert, um 250 Liter Diesel aus dem Tank des Busses abzupumpen. Die Sperre der B58 wurde um 8.15 Uhr von der Polizei aufgehoben.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden