Di, 17. Oktober 2017

Warnung vor Schäden

11.10.2017 11:09

Vulkan in Japan spuckt Asche 300 Meter hoch

Im Süden Japans ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Asche spuckende Mount Shinmoedake veranlasste die Behörden am Mittwoch zu einer Warnung an die Bürger: Anrainer sollten sich vom Berg fernhalten, zudem seien Sachschäden zu befürchten. Der Vulkanausbruch sei noch nicht vorbei und könnte "noch aktiver werden", erklärte das japanische Wetteramt.

Der Vulkan habe die Asche 300 Meter hoch in den Himmel gespuckt. Bis zu zwei Kilometer vom Krater entfernt könne sich Asche ablagern, warnte die Behörde. Durch erneute Druckwellen könnten zudem Fenster zerbrechen.

Bereits vergangene Woche waren etwa 90 geringe Erschütterungen in der Nähe des Berges festgestellt worden. Zuletzt war der 1421 Meter hohe Mount Shinmoedake vor sechs Jahren ausgebrochen (siehe Archivbild unten).



Im September 2014 hatte Japan seinen schlimmsten Vulkanausbruch seit 90 Jahren erlebt. Bei dem völlig unerwarteten Ausbruch des Ontake im Zentrum des Landes kamen mehr als 60 Menschen ums Leben, die sich zum Wandern auf dem Berg aufhielten.

In Japan gibt es zahlreiche aktive Vulkane. Das ostasiatische Land liegt auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem sich ein Großteil der weltweiten Vulkanausbrüche und Erdbeben ereignen.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden