Mi, 23. Mai 2018

Feiertags-Runde

15.08.2017 23:07

In „falschen“ Trikots blieb die Weste weiß

Die Feiertags-Runde hatte es für Salzburgs Westligisten in sich: Neben Schlappen für Seekirchen (1:6), St. Johann und den FC Pinzgau (je 0:5) endete eine tolle Heimserie für Anif: 0:1 gegen Kitzbühel, wobei Anif "Hochkaräter" in Serie verjuxte. Besser machten es Grünau (3:0 in Schwaz) und Leader Grödig: Trotz ungewolltem Dressentausch ein 4:0 in Alberschwende!

Grödigs Spiel begann mit 15 Minuten Verspätung. Grund war ein "Leiberl-Wirrwarr", weil Grödig nicht - wie ausgemacht - in weißen Auswärtsdressen auflaufen durfte. Die Ländle-Elf wollte auch in "Weiß" spielen! Grödig musste so in den blau-gelben Dressen der Alberschwende 1b auflaufen. Aber auch in den "falschen" Trikots blieb die Weste weiß: Grödig gewann 4:0, hält nun bei vier Siegen, einem Remis. Roman Wallner, diesmal statt Jukic in der Startelf, traf erneut doppelt, Sturmpartner Koita hatte die Führung besorgt.

Anif kassierte dagegen erstmals seit 7. August 2016 (1:3 gegen Grödig) eine Heimpleite. Das 0:1 gegen Aufsteiger Kitzbühel war ein Selbstfaller erster Sorte: Die Tiroler machten aus zwei Chancen ein Goal, Anif aus sechs, sieben Hochkarätern keines. "Stümperhaft, ein komplettes Versagen vorm Tor", kommentierte Coach Hofer die zweite Heim-Nullnummer nach dem 0:0 gegen Kufstein. "Es war ein paar Mal schwieriger, den Ball nicht ins Tor zu kriegen", meinte Hofer etwa bei Hödls Chancen aus kürzester Distanz (55./Stange, 83.).

Wals-Grünau machte es viel besser, führte in Schwaz nach zehn Minuten 2:0, konterte die Tiroler klassisch aus - die Aigner-Crew liegt nur noch einen Punkt hinter Anif auf Rang fünf. Während Pinzgau die fünfte Pleite kassierte, beim 0:5 gegen Kufstein nach 30 Sekunden in Rückstand geriet. "So ist der Spaßfaktor bei null", ist Coach Fürstaller frustriert.

Herbert Struber, Kronen Zeitung

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