Fr, 15. Dezember 2017

Digitaler Währung

16.06.2017 16:49

Start für neue "Crypto Bank"

Bargeld rein - Bitcoins raus: Eine Kärntner Gesellschaft will mit Automaten und Investment-Geschäften rund um digitale Geldeinheiten ein neues Feld erschließen. In Klagenfurt hat die erste "Crypto Bank" eröffnet, die keine echte Bank ist.

Mit der digitalen Währung Bitcoin lässt sich online beinahe alles kaufen. Das Internet-Geld macht weltweite Finanztransaktionen möglich, ohne dass dabei staatliche Kontrollinstanzen eingeschaltet werden. Die Cyberwährung, die mit ihrem Höhenflug etliche Anleger zu Millionären gemacht hatte, hat dadurch aber auch einen zweifelhaften Ruf erlangt.

"Es wird viel über Bitcoins verbreitet. Wir haben bereits vor einem Jahr eine zentrale Infostelle geplant, um aufzuklären", sagt Günter Primik, Geschäftsführer der neuen "CBNK" (Crypto Bank) GmbH in Klagenfurt. Offiziell als Bank bezeichnen darf sich die Gesellschaft nicht. Für Geschäfte mit dem inoffiziellen Zahlungsmittel gibt es keine Bankkonzessionen.

Vielmehr geht es den Unternehmern um Beratung rund um Bitcoins und andere Kryptowährungen. Im Foyer der Filiale in Klagenfurt steht ein Automat, der gegen Bargeld Bitcoins in die elektronische Geldbörse legt. Weiters im Portfolio: Weltweite Geldtransaktionen sowie Investmentpakete - von klassisch bis hochspekulativ in neuen und alten Kryptowährungen.

Auf großes Interesse stößt das "CBNK"-Modell in Asien. Heute wird das "Banksystem" Gesellschaften aus China vorgestellt. Weitere Filialen in Weltstädten seien geplant, heißt es.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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