So, 22. April 2018

Schadensersatz

24.03.2017 10:44

Massenschäden: Neue Plattform hilft Betroffenen

Egal, ob Anlegerskandal, unrechtmäßige Vertragsklauseln oder verpatzte Busreisen - mit "Cobin Claims" wurde eine Plattform für Geschädigte ins Leben gerufen. Sie soll Sammelklagen ermöglichen, die wenig kosten und viel bringen können.

Geld für die Geschädigten durch Sammelklagen
"Es geht nicht um Beratung in Einzelfällen, sondern um Massenschäden", erklärt Initiator Peter Kolba, der früher Jurist beim Verein für Konsumentenschutz war. Er hat Fälle wie den VW-Skandal vor Augen, bei denen professionelle Betreuung wie in den USA den Betroffenen viel Schadenersatz brachte. Oft sei ein Vergleich besser als ein langwieriger Prozess.

"Cobin Claims" prüft mögliche Fälle und bringt Betroffene dann mit Anwälten und Prozessversicherern zusammen. Dafür verlangt man vom Geschädigten einen Kostenbeitrag von 50 bis 150 Euro. Bisher konnten sich Konsumenten an den VKI oder die AK wenden, die Musterprozesse durchfechten. Der Service ist nur für Private. Prozessfinanzierer wie advofin oder Roland übernehmen die Kosten und erhalten dafür einen Prozentsatz des erstrittenen Geldes.

Eva Mühlberger, Kronen Zeitung

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