Mi, 22. November 2017

ORF-Spektakel

03.03.2017 08:51

„Maximilian“ begeistert im Stil von „GoT“

"Geschichte lebendig machen" - so lautete die Vision von Regisseur Andreas Prohaska, und dafür wurde weder an Geld noch an Aufwand gespart. Fast 15,5 Millionen Euro sollen die Herstellungskosten des Dreiteilers "Maximilian" betragen haben, 3000 Komparsen und Stars wurden in 800 Kostüme und 100 Rüstungen gesteckt, 550 Pferde auf das Schlachtfeld geschickt. Dabei herausgekommen ist ein imposanter Historienfilm, der den Vergleich mit US-Hits wie "Game of Thrones" nicht scheuen muss - die Highlights der ersten beiden Folgen gibt's oben im Video.

Dass es im Mittelalter düster und dreckig zuging, ist kein Geheimnis, wird jedoch grässlicherweise oft und gerne verklärt verkitscht gezeigt. Aufatmen konnte man da beim "Maximilian"-Epos bereits im Vorspann, der Andreas Prochaska als Regisseur auswies: Der Thriller-Spezialist, der unter anderem mit dem "Finsteren Tal" großes Kino ablieferte, zeichnet hier ein (für den TV-Schirm fast zu) dunkles Bild einer Zeit im Umbruch.

Assoziationen zu "Game of Thrones" gewollt
Schon der erste Teil konnte 739.000 Zuschauer vor den Bildschirm fesseln, Teil zwei sogar bis zu 827.000. Und das lag nicht zuletzt an dem erfrischend neu besetzten Cast mit jungen Schauspielern - allen voran Jannis Niewöhner als der titelgebende Superheld, der zuletzt als "Bester Nachwuchsdarsteller" mit dem Bayerischen Filmpreis 2016 ausgezeichnet worden ist -, aber auch Topstars wie Neo-Jedermann Tobias Moretti als Kaiser Friedrich III.

Neben brutalen Schlachten und Schwertern gab's in den ersten beiden Teilen aber auch viel nackte Haut zu sehen - ein Schelm, wer da an "Game of Thrones" denkt. Dabei sind Assoziationen zur US-Hitserie sicherlich gewollt, doch für das ORF-Hauptabendprogramm nicht ansatzweise so bestialisch und explizit dargestellt wie für den Sender HBO.

"Dafür zahlt man gerne GIS"
Und auch im Netz gibt es für "Maximilan" reichlich positive Kritik. "Toller Dreiteiler mit sicher genauso spannendem Finale", schreibt ein User auf Facebook. Ein weiterer kann dem nur zustimmen: "Toller Film mit 'Abhängigkeits-Charakter' immer wieder zum Ansehen." Auf Twitter loben die Fans ebenfalls die "vielversprechende" Produktion des ORF, von der es "gerne mehr" geben könnte und für die man "gerne GIS zahlt". Nur eine Twitter-Userin fragt sich: "Wieso heißt das Ding eigentlich 'Maximilian' und nicht 'Maria'?"

Kronen Zeitung/krone.at

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