So, 22. Oktober 2017

Wie Hillary Clinton

03.03.2017 06:46

US-Vize nutzte privates E-Mail-Konto dienstlich

US-Vizepräsident Mike Pence hat laut einem Medienbericht als Gouverneur von Indiana ein privates E-Mail-Konto für dienstliche Zwecke genutzt. Die Angelegenheit ist insofern brisant, da US-Präsident Donald Trump und Pence im Wahlkampf selbst eine massive Kampagne rund um den E-Mail-Skandal der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gefahren hatten.

Wie die Zeitung "The Indianapolis Star" am Donnerstagabend berichtete, habe Pence den privaten E-Mail-Account regelmäßig für die Kommunikation über Amtsgeschäfte verwendet. Im vergangenen Sommer sei auf das Konto ein Hackerangriff verübt worden.

Brisante Inhalte mittels privater E-Mails weitergeleitet
Die Zeitung hatte eine Anfrage nach öffentlichen Dokumenten gestellt und daraufhin Einsicht in E-Mails von Pence erhalten. Diese zeigten, dass er sein Konto etwa dafür benutzt habe, um mit Beratern über Sicherheitstore an seinem Wohnsitz oder die Reaktion des Bundesstaates auf Terrorattacken zu kommunizieren. In einem anderen E-Mail sei es um die Festnahmen mehrerer Männer gegangen, gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit Terrorismus erhoben wurden.

Pence: "Habe mich an die Gesetze gehalten"
Pence war von 2012 bis Anfang Jänner 2017 Gouverneur von Indiana. Das Büro des Vizepräsidenten teilte der Zeitung mit, Pence habe ähnlich wie frühere Gouverneure einen dienstlichen und einen privaten Account gehabt. Er habe sich hinsichtlich der E-Mail-Nutzung vollständig an die Gesetze des Bundesstaates gehalten.

Im US-Wahlkampf hatte Pence Hillary Clinton wegen ihrer E-Mail-Affäre wiederholt kritisiert und ihr vorgeworfen, sie sei fahrlässig mit geheimen Informationen umgegangen.

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