Sa, 18. November 2017

„Moderne Ausrüstung“

08.12.2016 14:26

„Husar“-Panzerwagen bei Grenzschutz im Einsatz

Ob Regen und Wind oder eisige Kälte - rund um die Uhr bewacht das Bundesheer die Grenze zu Ungarn im Osten und zu Slowenien im Süden. Mit Drohnen, Wärmebildkameras sowie den "Husar"-Aufklärern patrouillieren unsere Soldaten im freien Gelände und auch im Ortsgebiet. Fast täglich greifen sie Flüchtlinge auf.

Vor wenigen Wochen überwachten noch Drohnen die Grenze. Jetzt sind es Aufklärungsfahrzeuge des Typs "Husar". 7000 Kilogramm schwer, 130 km/h schnell und ein leistungsfähiges Nachtsichtgerät auf dem Dach - damit lassen sich in der Dunkelheit Autos bis auf zwölf Kilometer und Personen bis auf 4,5 Kilometer Distanz erkennen. "Die moderne Ausrüstung ist nötig, um illegale Übertritte an der grünen Grenze zu verhindern", betont Oberstleutnant Andreas Jordanich vom Heereskommando.

"Geht's dorthin, wo Licht brennt"
Kontrolliert wird auch im Ortsgebiet. Denn: Immer wieder schlagen sich Schlepper bis in grenznahe Dörfer durch, wo sie dann Flüchtlinge auf die Straße setzen und ihnen raten: "Geht's dorthin, wo Licht brennt."

Im Schnitt 100 Aufgriffe pro Woche
Derzeit befinden sich drei Einsatzkompanien mit 450 Soldaten im Burgenland. Insgesamt machen 836 Soldaten und Soldatinnen, davon 220 Milizangehörige und fast 100 Grundwehrdiener, Dienst. Allein im Raum Neusiedl, Mattersburg und Oberpullendorf werden im Schnitt 100 Flüchtlinge pro Woche von Heer und Polizei aufgegriffen. Tendenz steigend!

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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