Sa, 21. April 2018

Fünftes Abenteuer

30.11.2016 11:09

"Underworld - Blood Wars": Vampirlady will Rache

"Underworld"-Star Kate Beckinsale ist eine der dienstältesten Action-Heldinnen Hollywoods. Ihre silbernen Knarren fest in den Händen, verkörpert die britische Schauspielerin bereits seit rund 13 Jahren die Protagonistin der düsteren Leinwandsaga, die Vampirlady Selene. In Teil fünf, "Underworld: Blood Wars" (Kinostart: 2. Dezember), wird die Elitekriegerin nun sogar von allen Seiten bedroht.

Beckinsale alias Selene ist Opfer eines heimtückischen Verrats geworden. Jetzt sind alle hinter der angeblich Abtrünnigen her: nicht nur ihre Feinde, jene Werwölfe, die sich Lykaner nennen - sondern auch ihre Artgenossen! Doch plötzlich scheint sich das Blatt zu wenden. Die Vampire bitten Selene um Hilfe. Sie soll neue Rekruten ausbilden, damit sich die Vampire besser gegen die Lykaner verteidigen können.

Aber dann gerät Selene in einen Hinterhalt. Mithilfe des treuen Vampirs David (Theo James) gelingt es ihr, in eine mystische Festung zu fliehen. Doch die Lykaner verfolgen die Spur der beiden. So lodert der Kampf zwischen den Unterweltwesen erneut auf. Gelingt es der Rächerin, die Schlacht zu ihren Gunsten zu wenden?

Allen Schmährufen, mit denen Kritiker Kate Beckinsale gern überziehen, zum Trotz: Die Schauspielerin, die oft auf ihr sexy Outfit aus schwarzem Latex reduziert wird, hat eine Entwicklung mit befördert, die das Baller-Genre bereichert. Die Britin prägt die Filme der Reihe schon seit deren Beginn im Jahr 2003 als Hauptdarstellerin (bis auf das Prequel "Underworld: Aufstand der Lykaner"). Somit habe sie neben Stars wie Sigourney Weaver und Linda Hamilton einen Beitrag dazu geleistet, dass Frauen in Hauptrollen von Actionfilmen heute keine Ausnahmeerscheinung mehr sind, und das gebe ihr ein gutes Gefühl, sagte Beckinsale kürzlich in einem Interview. Selbstkritisch ließ sie durchblicken, dass ihre Figur natürlich keine Charakterrolle sei.

Geschenkt. Denn "Underworld: Blood Wars" tritt wohl kaum an, um als tiefsinniger Autorenfilm gefeiert zu werden. Stattdessen bieten die Filmemacher die Splatter-Ästhetik auch in einer 3D-Version an, die das spritzende Blut und die im Sonnenlicht zu Staub zerfallenden Körper der Vampire noch plastischer erscheinen lässt.

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