Do, 19. Oktober 2017

Besuch in Tel Aviv

16.11.2016 21:18

Wie Israel und Salzburg noch näher zusammenrücken

Derzeit reist Bürgermeister Heinz Schaden mit einer internationalen Delegation durch Israel. Auf dem eng getakteten Programm stehen Treffen mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Aber auch touristisch vernetzen sich beide Destinationen - ab Jänner wird es erstmals Direktflüge nach Tel Aviv geben.

"Das ist einfach unfassbar beeindruckend und ein extrem spannendes Land", fasst Bürgermeister Schaden (SPÖ) seine bisherigen Eindrücke beim Telefonat mit der "Krone" zusammen. Und damit ist er in guter Gesellschaft: Nahezu jeder Besucher Israels ist überwältigt von den vielen, teils widersprüchlichen Eindrücken. Der religiöse und geschichtsträchtige Geist, der die heiligen Stätten in Jerusalem umweht, kontrastiert mit dem hektisch-bunten Treiben im pulsierenden Tel Aviv. Aber auch der Konflikt bleibt den Gästen nicht verborgen: Die Delegation, bestehend aus Bürgermeistern aus aller Welt, wird stets von Sicherheitsleuten begleitet.

Vor Ort hat der Stadtchef auch seine Amtskollegen aus Jerusalem und Tel Aviv getroffen. Letzterer ist übrigens fast genauso lange im Amt wie Schaden. Außerdem stand ein Termin mit Vertretern des Außenministeriums auf dem Programm. Beeindruckt zeigt er sich auch von Israels Startup-Szene: Dort ist der Sitz vieler fintech Startups, die als Innovationspartner bei der Industrie 4.0 eine wichtige Rolle spielen. Salzburg unternimmt derzeit viele Anstrengungen, um ebenso ein attraktives Umfeld für Gründer zu schaffen.

Ab Jänner Direktflüge
Eine kurze, freie Zeitspanne hat der Bürgermeister mit seiner Frau für einen Besuch der Grabeskirche und der Klagemauer genutzt. In Kürze können noch mehr Salzburger in den Genuss der kulturellen Schätze kommen: Ab Jänner wird es einmal wöchentlich Direktflüge nach Tel Aviv geben. Auch bietet die Universität Salzburg im Sommersemester eine Exkursion für Studierende nach Israel an.

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