Mi, 22. November 2017

Sahara, Indien & Co.

04.10.2016 06:32

UNICEF: 385 Mio. Kinder leben in extremer Armut

Fast 385 Millionen Kinder weltweit leben laut einem Bericht der Kinderschutzorganisation UNICEF in extremer Armut. Besonders stark seien Kinder in Afrika südlich der Sahara und im südlichen Asien, vor allem in Indien, betroffen, heißt es in dem in der Nacht auf Dienstag in New York veröffentlichten Bericht.

So lebten 2013 beispielsweise 19,5 Prozent der Kinder in Entwicklungsländern in Haushalten, die durchschnittlich nur rund 1,70 Euro pro Person und Tag zur Verfügung hatten. Erwachsene in Entwicklungsländern seien nur halb so oft von extremer Armut betroffen. Für den Bericht wertete UNICEF Daten aus 89 Ländern aus.

"Kinder sind nicht nur stärker davon gefährdet, in extremer Armut zu leben, die Auswirkungen sind für sie auch am schädlichsten", sagte UNICEF-Chef Anthony Lake. "Sie sind die Ärmsten der Armen - und die jüngsten Kinder sind die Allerärmsten, denn die Entbehrungen wirken sich auf die Entwicklungen ihrer Körper und Gehirne aus."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden