So, 19. November 2017

Hofer hauchdünn vorn

03.09.2016 12:45

Hofburg-Wahl in vier Wochen: Es wird „arschknapp“

Die Holzhammer liegen bereit, einige wurden schon ausgepackt, und die Kontrahenten bzw. ihre Helfer und Helfershelfer haben auch schon "zugeschlagen" - der Wahlkampf für die Bundespräsidenten-Stichwahl Nummer zwei zwischen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und dem Grünen Alexander Van der Bellen geht nun in seine letzte "heiße Phase". Es wird wohl tatsächlich "arschknapp" (wie es Van der Bellen bereits ausdrückte), sofern man diversen Insidern und Wettbüros glauben schenken darf. Die Kandidaten fordern auch vor diesem Hintergrund einmal mehr eine "korrekte Durchführung".

Sonntag in vier Wochen wird noch einmal abgestimmt, wer die nächsten fünf Jahre Österreichs Staatsoberhaupt sein wird - und der Ausgang dieses Duells ist schwer bis gar nicht vorauszusagen. Wie schon bei der ersten Stichwahl dürften wenige Zehntausend Stimmen entscheiden. Das sind bei mehr als sechs Millionen heimischen Wahlberechtigten weniger als ein Prozent.

Wahlbeteiligung wird sinken
Apropos Wahlberechtigte bzw. Wahlbeteiligung: Beim ersten Mal lag die Wahlbeteiligung knapp über 70 Prozent. Diesmal droht sie noch weiter abzusinken - denn drei Mal den Bundespräsidenten wählen zu gehen, werden viele als "zu mühsam" ansehen ...

Prognosen wohl nur aus Wettbüros
Ein Fingerzeig über den Wahlausgang, aus dem man aber nicht wirklich schlau werden kann: Noch vor ein paar Wochen lag Van der Bellen bei den Wettbüros knapp voran. Das hat sich umgedreht - jetzt hat dort Hofer die Nase vorn. Der Vorsprung aber ist so minimal, dass die Meinungsforschungsinstitute wohl die Finger von der Bundespräsidentenwahl lassen werden, um sie sich nicht noch einmal zu verbrennen.

Hofer: "Machen uns zum Gespött im Ausland"
Die jüngste Panne bei den Wahlkarten sehen beide Kandidaten jedenfalls äußerst problematisch. Hofer bezeichnete diese am Samstag als "unfassbar". "Wir machen uns damit im Ausland zum Gespött."

Etwas gefasster klang Van der Bellen: "Ich gehe davon aus, dass die jetzigen Probleme vom Innenministerium rechtzeitig gelöst werden."

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