Di, 22. Mai 2018

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14.08.2016 09:00

Olympia-Game "Mario & Sonic: Rio 2016" im Test

Wer nicht nur bei den Sportübertragungen im TV Olympia-Luft schnuppern will, sondern gern selbst Rekorde auf der Konsole aufstellt, hat in Nintendos "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" die Gelegenheit dazu. Ob Rugby, Volleyball oder Fußball: Nintendos heroischer Installateur und Koffein-Igel Sonic duellieren sich im Spiel zur Olympiade in schnellen, bunten Matches. Wie sich das spielt, hat krone.at getestet.

Insgesamt 17 Bewerbe stehen in der Wii-U-Version von "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" für flotte Multiplayer-Partien bereit. Die Betonung liegt dabei auf Multiplayer: Nintendos Olympia-Game verzichtet auf eine nennenswerte Einzelspieler-Handlung und konzentriert sich primär auf lokalen Multiplayer-Spaß.

Flotte Matches mit 30 bekannten Helden
Insgesamt 30 verschiedene Helden aus den "Super Mario"- und "Sonic"-Games treten dabei in allerlei Sportarten gegeneinander an, wobei maximal vier Wii-U-Spieler zum Controller greifen dürfen. Flotte Matches in Fußball, Rugby und Volleyball gibt's ebenso wie keulenschwingende Sportgymnastik, Boxen oder Bogenschießen sowie - Sonic quasi auf den Leib geschneidert - Hundert-Meter-Lauf.

Im Test machte freilich nicht jede Sportart Spaß: Uns haben es insbesondere die Ballsportarten angetan, Fußball beispielsweise wurde wie eine Art abgedrehtes "Mini-FIFA" umgesetzt. Andere Sportarten fühlen sich etwas träge an, leiden teilweise auch unter sich wiederholenden Spielmechaniken. Nichts desto trotz: Für einige Stunden familienfreundlichen Mehrspieler-Spaß ist das Olympia-Game mit Mario und Sonic gut geeignet.

Freischaltbare Dinge, risikolose Steuerung
Für etwas Langzeitmotivation sorgt in "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" der Umstand, dass nicht alle Bewerbe von Anfang an zugänglich sind, sondern manches erst mit Goldmedaillen freigeschaltet werden muss. Hinzu kommen freischaltbare Outfits und Items, mit denen der Spieler seinen eigenen Mii-Charakter optisch aufpeppen kann.

Obwohl das Wii-U-Gamepad viele Möglichkeiten böte, geht Nintendo bei der Steuerung keine Risiken ein. Auf Bewegungs- oder Touch-Steuerung hat man verzichtet, stattdessen kommt ein konventionelles Bedienkonzept zum Einsatz. Das macht den Olympia-Spaß zugänglich für jene, die Games am liebsten altbewährt steuern, man verschenkt damit aber auch Potenzial.

Niedliche Comic-Optik, fröhlicher Soundtrack
Optisch gibt sich "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" mit seiner bunten Comic-Optik und den niedlichen und liebevoll gestalteten Charakteren recht hübsch, auch wenn man dem Spiel im Detail die Limitierungen der Wii U ansieht. Texturen könnten etwas mehr Details vertragen, Licht- und Partikeleffekte hat man auch schon schönere gesehen. Dafür läuft das Game aber auch angenehm flüssig.

Akustisch macht Nintendos Olympia-Game nichts falsch: Das Spiel kommt mit einem fröhlichen und eingängigen Soundtrack, der in der Hitze des Gefechts durchaus Wettkampfstimmung aufkommen lässt. Gesprochen wird abseits des üblichen Gebrabbels der Nintendo-Charaktere wenig, die Soundeffekte mögen teils übertrieben wirken, passen aber gut zum Geschehen.

Fazit: "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" ist eine mal mehr, mal weniger kurzweilige Sport-Minispielsammlung, die sich vor allem für zugänglichen und kindgerechten Mehrspielerspaß in der Familie eignet, Einzelspieler aber höchstens kurz fesselt. Optisch sieht man dem Titel die Limitierungen der Wii U ein wenig an, spielerisch setzt man für unseren Geschmack zu sehr auf Altbewährtes. Trotzdem: Für Sport-Fans, die ein zugängliches Familien- oder Partyspiel suchen, könnte der Titel recht unterhaltsam sein.

Plattform: Wii U
Publisher: Nintendo
krone.at-Wertung: 7/10

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