Mo, 20. November 2017

„Gleis-Affäre“

02.08.2016 16:55

„Warum wird hier die Staatsmacht ausgespielt?“

Die Causa polarisiert - ein von drei Wiener Lehrerinnen eingestandener "Fehler" wird zur Staatsaffäre: Wie die "Krone" berichtete, wurde das Trio aus der Schule geworfen, weil es gemeinsam mit sieben Eltern und 83 Volksschülern an geschlossenen Schranken vorbei über die Gleise lief. Jetzt kämpft die Bevölkerung für seine Rückkehr.

Der Zorn der ersten Tage dürfte sich gelegt haben, sogar ins Gegenteil umgekehrt worden sein. Anfangs posteten erboste Menschen Hasstiraden gegen die Lehrerinnen, nachdem bekannt wurde, was im niederösterreichischen Leobendorf passiert war.

"Krone"-Leserin: "Kündigung ist nicht gerechtfertigt"
Jetzt schwappt eine Welle der Solidarität über: "Recht ist noch lange nicht Gerechtigkeit. Mit Sicherheit ist es ein Vergehen, vor allem kein gutes Vorbild für Kinder, was da passiert ist. Aber eine fristlose Kündigung ist nicht gerechtfertigt", schreibt eine "Krone"-Leserin aus Wien.

Klage gegen Stadt Wien eingebracht
Mittlerweile wurde eine Klage gegen die Stadt Wien eingebracht, zumindest im Fall von Pädagogin Monika (28, Name geändert). Sie will nur eines: Mit ihren Kindern die vierte Klasse abschließen - was straf- und arbeitsrechtlich als nahezu ausgeschlossen gilt, wenn die Behörde nicht einlenkt. "Doch das sollte sie tun", so eine Leserin. "Warum wird hier die Staatsmacht ausgespielt?"

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