Fr, 24. November 2017

100 Jahre Haft

30.04.2016 19:19

Schwangerer Frau Baby aus dem Bauch geschnitten

Mit 100 Jahren Haft ist im US-Bundesstaat Colorado eine Frau bestraft worden, die einer Schwangeren das Baby aus dem Bauch geschnitten hat. Die heute 35-Jährige hatte nach Angaben der "Denver Post" vom Samstag vor gut einem Jahr eine eigene Schwangerschaft vorgetäuscht und dann im Internet Babykleidung zum Verkauf angeboten.

Eine 26-Jährige, im siebenten Monat schwanger, kam zu ihr nach Hause, wurde bewusstlos geschlagen und erwachte später mit aufgeschlitztem Bauch. Den Fötus legte die Täterin dem Zeitungsbericht zufolge in eine Badewanne und gab ihn ihrem Partner gegenüber als eigenes frühgeborenes Baby aus. Er brachte es in ein Krankenhaus, wo es für tot erklärt wurde. Die Mutter überlebte trotz schwerer Verletzungen.

Eine Geschworenenjury hatte die Angreiferin bereits Ende Februar unter anderem des versuchten Mordes an der Schwangeren schuldig gesprochen. Eine Tötung des Babys konnte ihr nicht angelastet werden, da der Fötus - ein Mädchen - außerhalb des Mutterleibes keinen Atemzug tat, wie die "Denver Post" die Staatsanwaltschaft zitierte. Ein Richter in Boulder verkündete am Freitag das Strafmaß.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden