So, 27. Mai 2018

Unmut in Wiener SPÖ

28.04.2016 13:42

Nach Kanzler-Kritik: "Wehsely soll zurücktreten!"

"Da wird aus Profilierungssucht der eigene Chef angepatzt, so geht das nicht", fordern SPÖ-Stadtpolitiker ihre Gemeinderatskollegin Tanja Wehsely zum Rückzug aus der Politik auf. Auch deren Schwester, SPÖ-Sozialstadträtin Sonja Wehsely, ist gegen den neuen Asyl-Kurs von Bundeskanzler Werner Faymann und Bürgermeister Michael Häupl.

"Die überwiegende Mehrheit in der Wiener SPÖ unterstützt den Häupl-Faymann-Kurs, der auch beim Landesparteitag klar bestätigt wurde. Die SPÖ Wien steht für eine Politik, die realitätsnah ist", hält Ernst Nevrivy, der Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, die jüngsten Attacken von Tanja Wehsely gegen Kanzler Faymann für "erschütternd".

"Solidarität sollte auch in der eigenen Partei gelebt werden"
Nevrivy ist mit dieser Meinung keinesfalls allein: Auch die SPÖ-Gemeinderätinnen Kathrin Gaal und Barbara Novak sowie Gemeinderat Christian Deutsch stellen sich auf die Seite des Bürgermeisters und des Kanzlers. "Da wird vor dem ersten Mai immer von Solidarität gesprochen. Diese Solidarität sollte auch in der eigenen Partei gelebt werden", kritisiert Deutsch. Und: "Diese kleine Gruppe in der SPÖ soll nicht länger versuchen, ihren Willen allen anderen aufzuzwingen. Da wurde bereits genug kaputtgemacht."

Sozialstadträtin in "Asyl-Traumwelt"
Inoffiziell wird aber nicht nur Tanja Wehsely von den "roten Realos" kritisiert, sondern auch deren Schwester Sonja: Die SPÖ-Sozialstadträtin lebe noch immer in einer Asyl-Traumwelt, während die Ausgaben für die Mindestsicherung für Zehntausende Asylberechtigte - wir berichteten - explodieren. Zudem würden in den mit viel Steuergeld geförderten islamischen Kindergärten Drogenpartys gefeiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden