So, 19. November 2017

Mikl-Leitner nach NÖ

12.04.2016 10:51

Abschied vom „sicher härtesten Job der Republik“

Die scheidende Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat am Dienstag vor dem Ministerrat keinen Hehl daraus gemacht, wie sehr sie sich auf ihren Wechsel nach Niederösterreich freut. "Ich habe sicherlich den härtesten Job dieser Republik gehabt", blickte sie zurück. Finanzminister Hans Jörg Schelling betonte hingegen erneut, dass er mit dem neuen Innenminster Wolfgang Sobotka gut zusammenarbeiten könne.

Die vergangenen Jahre und vor allem die letzten Monate seien schwer gewesen, zog Mikl-Leitner Bilanz. Zufrieden zeigte sie sich dennoch: "Entscheidend ist, dass die Linie des Innenministeriums zur Linie der Bundesregierung geworden ist."

"In erster Linie geht es um Kompetenz"
Dass mit ihrem Abgang in Zukunft eine Frau weniger in der Regierung sitzt, interpretierte sie mit Blick in ihre politische Heimat: "Dafür kommt eine hinzu in Niederösterreich." Die Frage nach dem Geschlecht eines Regierungsmitglieds sei in schwierigen Zeiten auch nicht ausschlaggebend, es gehe "in erster Linie um Kompetenz".

Schelling freut sich auf Zusammenarbeit
Finanzminister Schelling unterstrich einmal mehr, dass er mit dem künftigen Innenminister Sobotka "hervorragend zusammenarbeiten" könne. Auch in seiner Zeit als Hauptverbandschef im Zuge der Gesundheitsreform habe man bestens kooperiert, derzeit arbeite man gemeinsam am Finanzausgleich. Dass man unterschiedliche Meinungen vertrete, heiße ja nicht, "dass man sich nicht versteht", so Schelling, auf den mittlerweile berühmten "Philippi"-Sager Sobotkas angesprochen. "Ich verstehe mich mit ihm ausgezeichnet und freue mich auf die Zusammenarbeit".

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