Di, 12. Dezember 2017

Bundesweite Studie

08.04.2016 20:52

Salzburgs Schüler sind Lesemeister!

Salzburg ist spitze! Das beweist das Ergebnis einer österreichweiten Erhebung der Lese- und Schreibkompetenz der 4. Klasse der Volksschulen, in der unser Bundesland am besten abgeschnitten hat.

In allen fünf getesteten Kompetenzbereichen liegt Salzburg im Spitzenfeld: "Im Lesen und Hören liegen wir österreichweit an erster Stelle, in allen drei anderen Domänen innerhalb der drei besten Plätze", freut sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Er weiß: Das Ergebnis ist vor allem auf die zahlreichen landesweiten Strategien zur Lese- und Sprachförderung bei Kindern zurückzuführen, sowie den unermüdlichen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer.

Wichtigste Strategien:
-)Konzept zur Lese- und Rechtschreibschwäche
Seit dem Jahr 2006 besteht für den Pflichtschulbereich im Bundesland Salzburg ein umfassendes Konzept für eine spezielle Betreuung von lese- und rechtschreibschwachen Kindern.

-) Lesefachtagungen
Finden seit 2008 jährlich statt, um Pädagogen neueste Erkenntnisse zu dem Thema zu vermitteln.

-) Lesepatenschaften
Schon rund 400 ehrenamtliche und ausgebildete Lesepaten kommen regelmäßig an die Volksschulen und lesen mit den Kindern.

-) Aktion "Lesesommer"
Seit bald drei Jahren läuft sehr erfolgreich eine Ferienleseaktion in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Bibliotheken, die zuletzt eine Steigerung der Leseaktivität von über 70 Prozent verzeichnen konnte.

-) Lesen und Migration
Kinder mit Migrationshintergrund werden auch zusätzlich zum Lesen in der Erstsprache motiviert, wie etwa mit türkischen Märchenabenden oder dem Lesefest der Sprachen.

-) Zusammenarbeit mit Österreichischem Buchklub
Als Partner in der Leseförderung unterstützt der Buchklub mit Fachwissen und Lesungen an Schulen.

-) Fort- und Weiterbildungsangebote der PH
In Kooperation mit der Schulaufsicht werden etwa spezielle Lehrgänge für Lese- und Rechtschreibschwäche angeboten.

Besonders eine enge Zusammenarbeit der Volksschul- und Kindergartenpädagogen erachtet der Landeshauptmann als zielführend, um frühzeitig Probleme zu erkennen und Fördermaßnahmen einzuleiten - beispielsweise bei Schulkindern mit Migratioshintergrund. Im Bundesland Salzburg trifft das auf rund 18 Prozent der Schüler zu.

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