Sa, 16. Dezember 2017

"Plants vs Zombies"

02.03.2016 13:11

"Garden Warfare 2" bringt grüne Daumen zum Glühen

Die Schlacht mag verloren sein, doch der Krieg ist noch nicht vorbei: Im zweiten Teil von EAs Botanik-Ballerei "Plants vs Zombies: Garden Warfare" holt das Grünzeug zum Gegenschlag gegen die schlurfenden Untoten aus, um sich zurückzuholen, was einst ihnen gehörte: Suburbia bzw. Zomburbia, wie es seit der Annektierung durch die Zombies heißt. Ein kunterbunter Spaß, der nicht nur grüne Daumen zum Glühen bringt.

Die Machtverhältnisse mögen sich in "Plants vs Zombies: Garden Warfare 2" geändert haben, doch in Sachen Gameplay unterscheidet sich der zweite Teil nur unwesentlich von seinem Vorgänger: In riesigen Online-Schlachten mit bis zu 24 Spielen und insgesamt acht verschiedenen Team-Spielmodi wird abermals zusammen bzw. gegeneinander um Ruhm und Erde gekämpft. Die 4-Spieler-Koop-Modi Garten- bzw. Friedhofskommando sind wieder mit von der Partie, darüber hinaus steht ein lokaler Splitscreen-Modus zur Auswahl.

Auch solo spaßig
Erfreulich für Einzelspieler: Eine richtige Kampagne lässt zwar noch immer auf sich warten, doch im Gegensatz zum Vorgänger können sämtliche Modi nun auch im Alleingang bzw. mit tatkräftiger KI-Unterstützung bestritten werden. Ausgangspunkt dabei ist der neue Hinterhof-Kampfplatz - ein interaktives Menü, über das jedes Gefecht sowie jede der zwölf neuen Karten erreichbar ist. Letztere begeistern mit dynamischen Spielumgebungen vor abwechslungsreicher, bunter Kulisse, in denen mitunter auch die Schwerkraft (fast) aufgehoben wird.

Major Mais und andere Charaktere
Neu sind zudem sechs Charakter-Klassen: Auf Seiten der Pflanzen ziehen Rosie, Zitron und Major Mais in die Schlacht, bei den Zombies der Wicht, Super Brainz und Käpt'n Totbart. Sie alle steigen mit gewonnener Erfahrung im Rang auf und lassen sich mit zahlreichen Fertigkeiten sowie Accessoires sowohl in optischer als auch spielerischer Hinsicht den individuellen Vorlieben anpassen. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, kann seine Charaktere übrigens importieren, um das Spiel mit ihnen fortzusetzen.

Fazit: "Garden Warfare 2" ist nicht nur hübscher anzusehen, sondern dank neuer Maps, Modi und Charaktere auch wesentlich umfangreicher als das Original. EA hat sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen und in allen Bereichen entscheidend nachgebessert, wovon nicht nur, aber vor allem Einzelspieler profitieren. Wer Abwechslung von den sonst üblichen Brutalo-Shootern sucht, ist demnach bei der bunten Ballerei in "Plants vs Zombies: Garden Warfare" bestens aufgehoben.

Plattform: Xbox One (getestet), PS4, PC (via Origin)
Publisher: EA
krone.at-Wertung: 9/10

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