So, 19. November 2017

„Aktion Violett“

26.02.2016 22:24

Der EUROPARK als Rettungsring für Austria

Austria Salzburg hängt bekanntlich schwer angezählt in den Seilen - jetzt ist ein neuer "Ringarzt" aufgetaucht: Der EUROPARK wird in den letzten Tagen vor der finalen Tagsatzung zur gerichtlichen Entscheidung im drohenden Konkurs (1. März, 9.30 Uhr) zur Hilfsplattform für den Klub.

Am Freitag konferierten Klubchef Fredy Scheucher und die EUROPARK-Vertreter Mag. Marcus Wild als Vorsitzender der Geschäftsführung sowie Centermanager Manuel Mayer mehrere Stunden. Mit einem Resultat der Hoffnung für die Austria: Das Einkaufszentrum wird ab heute, Samstag, zum Spendenzentrum! "Wir sind bemüht, dem Traditionsklub in dieser Form zu helfen und stellen die Infrastruktur zur Verfügung. Es geht dabei primär um eine Unterstützung des gesamten Vereins. Allein die Jugendarbeit des Klubs ist ja diese Hilfe wert, es geht nicht vordergründig um den Profibetrieb", erläutert Wild die Motive.

Aus Sicht des Gesamtkonzerns gab es ja zu Austrias Glanzzeiten unter Trainer Otto Baric schon einmal SPAR im Sponsorboot des Vereins. "Von unserem aktuellen Engagement sind aber keinerlei weiteren Verpflichtungen für nächstfolgende Spielzeiten abzuleiten. Einzig und allein eine Aufstockung des Sammelergebnisses ist angedacht", steckt Wild die Bedingungen klar ab.

"Marke mit imposanter Anhängerschaft und Zugkraft"
Für Scheucher ist es im Kampf um die Existenz der Austria dennoch ein Meilenstein: "Ich bedanke mich auch ganz herzlich für diese Möglichkeiten, wir werden alles mobilisieren." Zu dem Zweck wird Nachwuchs-Koordinator Peter Unterweger heute seine Boys bis zur U-14 mit Spendenbüchsen im Einkaufscenter platzieren. "Diesbezüglich werden wir auch mit unseren Einrichtungen helfen, Mittelpunkt ist der Platz vorm Saturn", bekräftigt Mayer. Scheucher sieht die Entwicklung auch als Anstoß für andere Große aus der Wirtschaft. "Die Austria ist eine Marke mit imposanter Anhängerschaft und Zugkraft. Und zuletzt gab es auch keinerlei Vorfälle mehr, die unser Image von wegen Randale belasten. Das war ohnehin immer eine winzige Minderheit."

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