Do, 19. Oktober 2017

"Schallmauer"

20.01.2016 10:27

Flughafen peilt wieder 2 Millionen Passagiere an

1,95 Millionen Passagiere zählte der Salzburg-Airport vor der Wirtschaftskrise im Jahr 2007. Jetzt scheint die Zwei-Millionen-Marke wieder in Reichweite. Auch 2015 verzeichnete man ein Plus: 1,82 Millionen Fluggäste wurden abgefertigt. Bis Pfingsten ist außerdem ein neuer Parkplatz mit 1126 Stellplätzen fertig.

Salzburgs Flughafen ist weiter auf Erfolgskurs: Langsam arbeitet man sich wieder an die Top-Zahlen des absoluten Spitzen-Jahres 2007 heran: Damals, vor der Wirtschaftskrise, zählte man knapp unter 2 Millionen Fluggäste, bevor das Ergebnis (2009) auf 1,552 Millionen Passagiere sank. Flughafen-Sprecher Alexander Klaus: "Wir haben im Jahr 2015 um 0,5% mehr Passagiere gezählt, insgesamt 1.828.309. Dabei ist der Charter-Verkehr bei den Ankünften um 7, bei den Abflügen um 13,4 % rückläufig. Dafür stieg das Passagieraufkommen im Linienbereich um 4,6 % auf 1,38 Millionen Passagiere." Auch die Zahl der Flugbewegungen hat sich beim Charter weiter um bis zu 9,9% verringert, die Linienflüge nahmen um 3,4 % zu.

Immer umfangreicher wird das Luftfrachtvolumen (plus 6,2%), ebenso die Luftfracht-Ersatztransporte die häufig LKW-Frachten auf langen Routen ablösen (plus 11%.) Flughafen-Geschäftsführer Karl Heinz Bohl: "Für den Flughafen ist im Wesentlichen die Entwicklung des Höchstabfluggewichtes interessant. Das stieg auf 554.460 Tonnen."

Streit weitgehend beigelegt
Dazu kommt: Der Streit mit Bayern ist weitgehend beigelegt, auch die grünen Attacken gegen den Flughafen sind vom Tisch. Für den seit 2004 existierenden Parkplatz P3A mit 1126 Stellplätzen gibt es einen rechtskräftigen UVP-Bescheid, bis Pfingsten soll der Parkplatz fertiggestellt sein. Hier hatte ja der Landesumwelt-Anwalt die Parkplatz-Beleuchtung beeinsprucht: Er wollte zum Schutz von Insekten teure LED-Lampen haben, der Flughafen installiert nun auf bestehenden Masten Natrium-Dampflampen, verringert so die Kosten um 90%. Auch die Chefetage des Flughafens ist aus den Turbulenzen: Roland Hermanns Vertrag wird bis 2017 verlängert, erst dann wird neu ausgeschrieben.

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