Di, 22. Mai 2018

Film-Biografie

10.11.2015 22:13

"Jobs": Michael Fassbender als Apple-Mastermind

Michael Fassbender brilliert in der Rolle des verstorbenen Apple-Mastermind. "Steve Jobs" startet am 12. November in unseren Kinos.

"Ich hatte etwas über eine Million Dollar als ich 23 war, über 10 Millionen mit 24 und mehr als 100 Millionen mit 25 und es war egal..." Lakonische Worte von Steve Jobs, Mitbegründer von Apple Inc., der das Konzept des Heimcomputers revolutionieren sollte und dem die Umsetzung seiner Ideen stets wichtiger war als der Mammon, der mit dem globalen Interesse daran floss.

1976 gründete Jobs gemeinsam mit Steve Wozniak und Ron Wayne die Apple Computer Company in Jobs' Garage in Los Altos, Kalifornien. Ihr erstes, mit dem "Apfel mit Biss" beworbenes Produkt war der Apple I., der für 666,66 Dollar verkauft wurde. Amüsant der Ursprung des Firmen-Logos: In den 70er-Jahren ernährte sich Steve Jobs nach den strengen Ernährungsrichtlinien der Frutarier, die Namensgebung für sein Unternehmen hatte also persönlich-kulinarische Gründe.

Hier im Video sehen Sie, was Drehbuchautor Aaron Sorkin über den Film zu sagen hat:

Robust gezimmert zudem der Prototyp, der in einem selbst gebauten Holzgehäuse steckte. Der Beginn einer Erfolgsstory, die nach den Sternen griff - und diese vom Himmel holte, bis Steve Jobs 2011 an einem Krebsleiden viel zu früh verschied.

Rekordergebnisse an den Kinokassen
Ein Mann aber auch, der unter dem Stigma Sozialwaise und seiner damit verbundenen Adoption litt. In der Besessenheit, sich stets beweisen zu müssen, suchte er sich sein Ventil. Der Film "Steve Jobs", der nun in unsere Kinos kommt, sorgte in Amerika bereits Anfang Oktober für Rekordergebnisse an den Kinokassen. In nur vier Kinos in New York und Los Angeles spielte das Biopic über den Tech-Guru Jobs am Startwochenende über 520.000 Dollar ein.

Anhand der Präsentationen dreier bahnbrechender Produkte, des Macintosh mit graphischer Benutzeroberfläche im Jahr 1984, des NeXT Cube im Jahr 1988 und des iMac im Jahr 1998, lotet "Slumdog Millionaire"-Regisseur Danny Boyle Höhen und Tiefen im Leben des Apple-Gründers aus, setzt auf clevere Dialogkaskaden, wobei Schauspieler Michael Fassbender auf geradezu atemberaubende Weise - und Oscar-würdig - mit der Titelfigur verschmilzt und den Despoten, ja das rotierende Monster hinter dem Genie durchschimmern lässt.

Letztlich ein Getriebener im Korsett seiner Intelligenz, der Menschlichkeit - auch als Vater - nur sehr subtil aufblitzen ließ und den seine eigene Endlichkeit brutal in die Schranken wies.

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