Fr, 24. November 2017

„Krone“-Kommentar

22.10.2015 11:59

DAS kann sich keine Nation bieten lassen

Schluss. Aus. Die Notbremse, aber bitte sofort: Keine Nation, die sich noch etwas ernst nimmt, kann sich bieten lassen, dass täglich Tausende Fremde unkontrolliert auf ihr Staatsgebiet vordringen. Besonders dann nicht, wenn in diesen Zuwanderungsmassen Menschen mitmarschieren, die sich über brennende Versorgungszelte freuen, die Fotos davon noch in den Social Media verbreiten und Grenzabsperrungen niedertreten.

Die Polizei tut nach Wochen mit 190.000 Überstunden ihr Bestes. Aber gibt's da nicht auch noch ein weiteres Staatsunternehmen, das vom Steuerzahler speziell für die LANDESVERTEIDIGUNG bezahlt wird? Richtig, einige erinnern sich noch an dieses Bundesheer.

Doch der Chef dieser Armee lässt seine besten Männer vom Jagdkommando im sicheren Wien die "Bergung einer Atombombe auf einem Donauschiff" üben, während zeitgleich in Slowenien die Flüchtlingszelte brennen - und Massen junger, offensichtlich auch gewaltbereiter Männer aus Afghanistan unkontrolliert Österreichs Grenze überrennen.

Man werde auch in die Steiermark "Personal schicken, wenn es angefordert wird", meint dazu das Verteigungsministerium. Diese Rechtfertigung der eigenen Untätigkeit ist lächerlich: Es gibt dazu längst einen Rahmenvertrag der Bundesregierung, der in der Flüchtlingskrise durchaus Eigeninitiative von Minister Gerald Klug zulassen würde. Nur: Der sieht lieber bei Atombomben-Such-Spielchen im sicheren Donauhafen zu, als sofort 1000 seiner besten (Berufs-)Soldaten eingehakt die Grenze zu Slowenien so abriegeln zu lassen, dass die Flüchtlinge nur noch einzeln im Gänsemarsch und absolut friedlich in unser Land kommen können.

Denn wie gesagt: Österreich kann sich nicht bieten lassen, dass die Souveränität unserer Republik noch länger derart missachtet wird.

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