Do, 23. November 2017

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28.09.2015 19:55

Neun Millionen für neue Halle

7,55 Millionen Euro plus 20 Prozent Reserve soll die neue Halle an der Josef Brandstätter Straße kosten. Die Bauzeit ist mit 15 Monaten "sportlich" kalkuliert, eröffnet wird schon laut Plan im Spätherbst 2016. Zwanzig Prozent will das Land beisteuern, doch die Stadt rechnet mit Verzögerungen bei der Geldüberweisung.

Als Bauherr tritt die Stadt Salzburg Immobiliengesellschaft SIG auf, das Gebäude soll nach dem Entwurf des Wiener Büros Karl+Bremhorst Architekten ein "zeitloses architektonisches Highlight" werden, dass auch die Barrierefreiheit stark berücksichtigen wird, sagt SIG-Direktor Alexander Schrank. Der Bau wird die aufgelassene Riedenburg-Sporthalle ersetzen.

Vorzeigeprojekt mit Dreifach-Turnhalle und Kletterbereich
-) Gebaut wird eine Dreifach-Turnhalle mit einer Spielfläche von 30 x 50 Metern. Die drei Sektoren können voneinander getrennt werden. Die Halle verfügt über 330 Sitzplätze - je zur Hälfte auf fixen und ausklappbaren Tribünen.
-) An einer Seite wird eine Kletterwand und ein Boulderbereich auf einer Länge von 30 Metern eingerichtet.
-)Dazu kommen Garderoben, Duschen und Sanitärräume, im Erdgeschoß wird neben einem großzügigen Foyer - das mit dem Untergeschoß über eine Rampe verbunden ist - ein Bewegungsraum mit 100 Quadratmetern angeboten. Ein Gastrobereich mit Terrasse kommt dazu, im Obergeschoß ziehen Büros für das Hallenmanagement ein.
-)"Das Vorzeige-Projekt wird ganz neue Standards in Sachen Nutzerfreundlichkeit und Energieeffizienz setzen", freut sich Bürgermeister Heinz Schaden, die Abteilung von Vizebürgermeister Harald Preuner wird den Betrieb übernehmen: "Die Sporthalle stellt eine gute Ergänzung zur Halle an der Alpenstraße dar. Es entsteht hier ein attraktives neues Sportangebot."
-) Der Neubau weist "Plusenergiehaus-Standard" auf, der laut den Architekten durch kompakte Bauweise, Orientierung der Gebäudes und seiner Öffnungen, entsprechender Wärmedämmung und Photovoltaik und Solarnutzung erreicht wird. Die laufenden Betriebskosten fallen dementsprechend niedriger aus.
-) Die Halle wurde beim Klima-Aktiv-Fonds des Bundes als Smart City-Demoprojekt sowie beim "Horizont 2020"-Programm der EU eingereicht. Die Stadt Salzburg erwartet sich demnach Zuschüsse im sechsstelligen Euro-Bereich.
-) Erreicht werden kann die Sporthalle zu Fuß, per Fahrrad und O-Bus, für Autos werden genügend Parkplätze gebaut.

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