Fr, 15. Dezember 2017

Rick Perry geht

12.09.2015 10:02

US-Wahl: Erster Republikaner wirft das Handtuch

Als erster der bisher 17 republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber zieht sich der frühere Gouverneur von Texas, Rick Perry, aus dem Wahlkampf zurück. "Wir haben ein überwältigendes Kandidatenfeld, vielleicht das beste seit einer Generation. Deshalb trete ich zur Seite. Ich weiß, dass unsere Partei in guten Händen ist", erklärte Perry am Freitag in einer Mitteilung.

So lange man der Basis gut zuhöre, werde es auch dem Konservatismus gut gehen. Perrys Kampagne war in jüngster Zeit denkbar schlecht gelaufen, ihm fehlten massiv finanzielle Mittel, enttäuschte Unterstützer hatten sich abgewandt. Zuletzt hatte Perry angeblich die Zahlungen an Mitarbeiter seiner Kampagne in einigen Bundesstaaten eingestellt.

In den Umfragen der vergangenen Wochen, die bei den Republikanern allesamt deutlich vom Immobilienmogul Donald Trump angeführt werden, spielte Perry keine Rolle mehr. Er war auch im Wahlkampf 2012 angetreten, damals war er über eine Serie von Ausrutschern gestolpert.

Großes republikanisches Bewerberfeld
Das republikanische Bewerberfeld ist eines der größten seit vielen Jahren. Parteistrategen befürchten seit Längerem, dass sich die Kandidaten gegenseitig marginalisieren und die große Zahl den parteiinternen Wahlkampf deutlich erschwert.

Lange hatte Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush wie der wahrscheinlichste Kandidat seiner Partei ausgesehen, doch in diesem Sommer - lange, bevor die Vorwahlen überhaupt begonnen haben - wirbelte Trump alles durcheinander. Der nächste US-Präsident wird im November 2016 gewählt.

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