Do, 14. Dezember 2017

Adi Hütter

01.09.2015 09:54

Nein zu jungen Bullen, Ja zu den Young Boys

Die Bullen waren ihm zu "jung" geworden - nun dürfte der frühere Salzburg-Trainer Adi Hütter just bei den Young Boys Bern eine neue Heimat finden. Dem krisengeschüttelten Liga-Fünften könnte Hütter schon ab morgen neues Leben einhauchen. Auf solches hofft auch sein Ex-Verein nach der "Wiederauferstehung" in Graz.

Salzburgs Meistermacher Adi Hütter steht vor einem Wechsel in die Schweiz: Young Boys Bern, nach sieben Runden bereits zwölf Zähler hinter Basel, will den 45-Jährigen, der bei der 2:3-Niederlage Sonntag gegen Grasshoppers als Gast auf der Tribüne saß. Zum Kandidatenkreis zählen auch der Deutsche Mirko Slomka und Ex-Basel-Trainer Murat Yakin, doch Hütter ist in der "Pole". Obwohl der gebürtige Vorarlberger erst in den Urlaub abhob, soll morgen alles unter Dach und Fach gebracht werden.

Eine interessante Parallele gibt’s zwischen dem Topverein aus der Schweiz und Hütters Ex-Klub an der Salzach: Die Young Boys - das Kader-Durchschnittsalter liegt mit 25,2 Jahren mehr als zwei Jahre über jenem der Salzburger - scheiterten wie die Österreicher in der Champions- und Europa League-Quali an Monaco bzw. Karabach Agdam. Die Pleite gegen das Team aus Aserbaidschan, das Hütter als Salzburg-Chefcoach im Vorjahr in der CL-Quali noch besiegt hatte, brachte den als Titelanwärter gestarteten Bernern bei den Eidgenossen viel Spott ein. Hütter soll den sechsfachen Meister heuer zumindest noch in den Europacup führen.

Keine Leihe bei Soriano
Dasselbe Ziel verfolgt Trainer Peter Zeidler mit Salzburg. Der Start zur Bundesliga-Aufholjagd ist mit dem 3:2 in Graz geglückt. Nun können die Bullen nach elf Pflichtspielen in 35 Tagen kräftig durchschnaufen. Das gilt aber nur für jene, die nicht den Nationalteam-Dress überstreifen müssen. Weiter voll gefordert sind demnach mit Hinteregger, Pelhivan (beide Österreich), Lazaro (Ö-U21), Berisha und Nielsen (beide Norwegen), Caleta-Car (Kroatien-U21), Oberlin (Schweiz-U21), Laimer (Ö-U19) sowie Upamecano (Frankreich-U18) gleich neun Spieler. Zudem stehen Lainer und Ulmer für die Koller-Truppe auf Abruf. Für internationale Einsätze verletzt absagen mussten Leitgeb, Keita und Damari. Auch der bei Sturm per Assist und Tor erfolgreiche Reyna muss nach einer in Graz erlittenen Knieprellung auf einen Einsatz für Peru verzichten.

Ebenfalls in Salzburg wird weiterhin Jonatan Soriano zu sehen sein. Für die Bullen war die von Bayer Leverkusen vorgeschlagene Leih-Variante gar kein Thema. Der Spanier hat in Salzburg noch bis 2018 Vertrag. Frühestens 2016 im Sommer kehrt Marco Djuricin zurück an die Salzach. Der Sturm-Kollege von Soriano wird für ein Jahr an Brentford (Eng) verliehen.

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