Mo, 11. Dezember 2017

Flüchtlingsansturm

29.08.2015 08:25

Berliner Bürgermeister: Katastrophenfall ausrufen

Angesichts des Flüchtlingsansturms, der auf die deutsche Hauptstadt Berlin zurollt, überlegt der Bürgermeister von Berlin-Mitte, Christian Hanke, jetzt den Katastrophenfall auszurufen. "Es kommt der Winter, und zum Herbst steigen die Flüchtlingszahlen noch stärker", so der SPD-Politiker. Er fordert zudem, die Unterbringung der Asylanten solle "militärisch organisiert werden".

"In den Parks meines Bezirks schlafen Flüchtlingsfamilien, das darf nicht sein. Obdachlosigkeit ist zwingend zu vermeiden", wird Hanke vom "Tagesspiegel" zitiert. Weil man in Berlin mit einem Flüchtlingsansturm von 45.000 Menschen rechne, will der 52-jährige Politiker, der seit 2006 Stadtrat für Gesundheit und Personal in Berlin-Mitte ist, zusätzlich Container aufstellen lassen.

Finanzhilfen an Städte und Gemeinden
Die deutsche Regierung gab mittlerweile grünes Licht für mehr Finanzhilfen an Städte und Gemeinden zur Bewältigung der massiv gestiegenen Anzahl von Asylsuchenden. Am Mittwoch wurde ein Gesetzesentwurf beschlossen, demzufolge die Kommunen vom Bund heuer noch eine Milliarde Euro zur Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen erhalten sollen.

Ursprünglich waren 500 Millionen zugesagt worden. Eine weitere halbe Milliarde Euro, die eigentlich erst 2016 fließen sollten, werden nun vorgezogen, hieß es. Die Unterstützung für die Kommunen dürfte in näherer Zukunft weiter aufgestockt werden. Deutschland rechnet für dieses Jahr mit bis zu 800.000 Flüchtlingen - das wären fast viermal so viele wie noch 2014.

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