Di, 21. November 2017

Nach Schlangenbiss

28.08.2015 16:01

Schüler auf dem Weg der Besserung

Ein paar Tage muss der achtjährige Bub aus Großgmain noch im Krankenhaus Schwarzach bleiben - zur Sicherheit. Wie berichtet hat den Schüler am Mittwoch bei einer Wanderung mit seinem Vater zur Schwarzenberghütte im Fuscher Ferleitental eine Kreuzotter in den Daumen der rechten Hand gebissen.

"Häufig ist es so, dass das ganze Ausmaß eines Schlangenbisses sich erst mit Verzögerung zeigt, je nachdem wie viel Gift in den Körper gelangt ist", erklärt Oberarzt Dr. Ingo Fritzsche vom Krankenhaus Schwarzach der "Krone". Der Bub sei aber stabil und auf dem Weg der Besserung.

Behandlung anders als man es aus Filmen kennt
Sofern es sich nicht um ein ausgesetztes Reptil handelt, muss es eine Kreuzotter gewesen sein, welche die Neugier des Schülers im Ferleitental mit einem schmerzhaften Biss quittierte. "Das ist die einzige Giftschlange bei uns", weiß der Arzt. Die Behandlung schaut anders aus, als man es aus diversen Filmen kennt. Da geht es nicht um Sekunden, um das Gegengift zu verabreichen.

"Das wird eigentlich außer in Extremfällen gar nicht mehr gemacht, weil so etwas auch schwer herzustellen und damit nicht leicht verfügbar ist", so Fritzsche. Vielmehr wird die Biss-Stelle gekühlt, eventuell hoch gelagert und manchmal Antibiotika verabreicht. Aber auch das war in diesem Fall nicht nötig.

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