Mi, 13. Dezember 2017

Schadenersatz

23.07.2015 06:42

Deutscher Luxus-Bischof soll Millionen zahlen

Der weithin als Luxus-Bischof bekannte deutsche Geistliche Franz-Peter Tebartz-van Elst ist wieder in die Schlagzeilen geraten: Das Bistum Limburg verlangt in der Finanzaffäre um den früheren Bischof laut einem Medienbericht Schadenersatz in Millionenhöhe. Jetzt müsse Papst Franziskus entscheiden, spielte das deutsche Bistum den Ball an den Vatikan weiter.

Insgesamt geht es dem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge um 3,9 Millionen Euro, die das Bistum im Zusammenhang mit der Kostenexplosion beim Bau der Bischofsresidenz abschreiben musste. Ob Tebartz-van Elst für den Verlust alleine verantwortlich sei, solle ein kirchenrechtlicher Prozess klären.

"Der vom Papst eingesetzte Administrator Manfred Grothe hat im Vatikan mehrfach die Forderung nach materieller Wiedergutmachung vorgebracht. Jetzt muss der Papst entscheiden", sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle der "Bild". Mit einer Entscheidung im Vatikan wird nach Angaben der Zeitung im September gerechnet.

Die Kosten für das Limburger Bauprojekt beliefen sich am Ende auf mehr als 31 Millionen Euro. Eine kircheninterne Prüfung der Baukosten zeigte schwere Fehler auf. Ende März des Vorjahres hatte Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des bereits seit Oktober 2013 als Bischof suspendierten Tebartz-van Elst angenommen.

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