Di, 12. Dezember 2017

Lage weiter kritisch

18.07.2015 14:19

Zwei Festnahmen wegen Waldbränden bei Athen

Die griechische Polizei hat wegen eines Waldbrands am Rande von Athen zwei Menschen unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen. Die beiden 58 und 67 Jahre alten Männer, ein Grieche und ein Bulgare, sollten der Staatsanwaltschaft überstellt werden, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Diese entscheidet über Ermittlungen wegen Brandstiftung. Zuvor war es der Feuerwehr gelungen, die Waldbrände zum Teil unter Kontrolle zu bringen. Die Gefahr für ein Wiederaufflammen bleibt aber groß.

Am Freitag tobten mehrere heftige Waldbrände bei Athen und im Süden Griechenlands. Mehr als 140 Feuerwehrleute rückten mit 80 Löschfahrzeugen und elf Spezialflugzeugen an, um die Brände in der Nähe der Hauptstadt zu bekämpfen. Einwohner versuchten, die Flammen mit Kübeln zu löschen. Der Rauch war kilometerweit zu sehen. Regierungschef Alexis Tsipras fuhr in die Zentrale des Zivilschutzes, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Der Regierungschef riet den Menschen, die Nerven zu bewahren und befahl den Einsatz des Militärs bei den Löscharbeiten. Zudem sei der europäische Zivilschutz informiert worden. Griechenland habe um vier Löschflugzeuge aus anderen EU-Staaten gebeten, teilte die Feuerwehr mit. Frankreich reagierte sofort auf den Hilferuf aus Athen und entsandte zwei Lösch- und ein Aufklärungsflugzeug.

Peloponnes: Mann starb auf Flucht vor Flammen
Ein weiterer Waldbrand war auf der östlichen Landzunge der Halbinsel Peloponnes bei der Ortschaft Neapolis ausgebrochen. Zwei Dörfer mussten evakuiert werden, berichteten Bürgermeister der Region. Die Feuerwehr setzte in beiden Fällen starke Einheiten, Löschhubschrauber und Flugzeuge ein, um die Flammen zu stoppen. Ein Löschflugzeug musste nach einem technischen Problem notlanden. Ein Mann starb auf der Flucht vor den Flammen an einem Herzinfarkt, wie das Gesundheitszentrum von Neapolis mitteilte.

In Griechenland wehte am Freitag Wind der Stärke acht. Meteorologen warnten, dass die Wetterlage weiter sehr ungünstig mit starken Winden bleiben werde.

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