Mo, 20. November 2017

Verhandlungen laufen

26.06.2015 09:28

Nächster Asyl-Vorschlag: Container statt Zelte

In der zuletzt immer heftiger geführten Asyl-Debatte geistert nun ein neuer Vorschlag herum: Container anstelle der umstrittenen Zelte für neu ankommende Asylwerber. Das Innenministerium führt derzeit Gespräche mit den einzelnen Ländern, wo genau die von ihnen bis Ende Juli zugesagten 6.500 Plätze verwirklicht werden können. Dabei seien auch Container im Gespräch, bestätigte ein Sprecher des Ressorts am Freitag.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hatte bekanntlich zusätzliche Bundesquartiere in den säumigen Ländern Vorarlberg, Oberösterreich, Kärnten und Burgenland angekündigt. Ob die nun ins Spiel gebrachten Container Bundes- oder Landesquartiere sein werden, werde sich zeigen, sagte der Sprecher. Das sei aber keine finanzielle, sondern lediglich eine organisatorische Frage. Die Gespräche seien am Laufen, eine Konkretisierung wolle man "so rasch wie möglich".

Der Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann, Schulen und Studentenheime zur Flüchtlingsunterbringung zu öffnen, steht laut Innenministerium bei diesen Gesprächen nicht im Vordergrund: Es gehe primär um eine gewisse Stabilität - vorübergehende Lösungen könne man erörtern, wenn es darum gehe, die Menschen aus den Zelten herauszubringen.

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