Di, 20. Februar 2018

Hohe Verkehrsstrafen

15.06.2015 18:53

Nach dem Urlaub droht Anwaltbrief

Wer ins Ausland auf Urlaub fährt, sollte vermutlich schon Geld für die Strafen einplanen. Denn was da manchmal eingehoben wird, ist so dreist, dass man es als Abzocke von Touristen sehen könnte. Beispiel: Strafen fürs Mitführen eines Benzinkanisters, Auto weg bei Alkohol – oder die Vergangenheit holt einen ein...

Der ÖAMTC wartet derzeit auf eine Flut von Anzeigen aus Kroatien – für Parkverstöße von Steirern, die teilweise schon jahrelang zurückliegen. "An uns haben sich bislang 40 Clubmitglieder gewandt", weiß Sprecher Hans-Peter Auer. "Sie alle haben Forderungen von einem slowenischen Anwalt erhalten, der hohe Geldstrafen verlangt." Der ÖAMTC kennt genug weitere "Anlassfälle" für Strafen. Böse Zungen mögen behaupten, dass die so angelegt sind, dass man gar nicht ohne zu blechen durch das Land kommt. Einige Beispiele:

  • Norwegen hat die höchsten Gebühren für zu schnelles Fahren, ab 420 Euro.
  • In Italien kosten Verkehrsdelikte wie zu schnelles Fahren zwischen 22 und 7 Uhr früh gleich um ein Drittel mehr. Und wer nur 20 km/h zu schnell fährt, legt 170 Euro ab. Mindestens.
  • Wer in England eine rote Ampel missachtet, sollte 1400 Euro mit dabei haben, Alkohol am Steuer kann mit 7010 € zu Buche schlagen.
  • Von griechischen Verhältnissen können gesundheitsbewusste Österreicher nur träumen: Wer dort im Auto im Beisein von Kindern raucht, muss zahlen
  • In Italien kann das Auto weggenommen werden, wenn man zuviel Promille hat!
  • Dort haben viele Städte (wie Florenz, Triest, Rom) auch eine Zona traffico limitato, die schlecht gekennzeichnet ist – und die Urlaubskasse um bis zu 80 Euro erleichtern kann.
  • Wer in Bella Italia eine Zigarette aus dem Fenster wirft, kann quasi 120 Euro hinterherwerfen.
  • Aufpassen muss auch, wer einen Hund mitführt. Bei manchen Rassen gelten in manchen Ländern Sonderregelungen bzw. diverse Vorschriften zur Unterbringung im Auto.
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