Do, 23. November 2017

Auch Helfer verletzt

31.03.2015 16:30

Aus brennendem Haus gesprungen

Ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit dürfte hinter jenem gefährlichen Feuer in Vöcklamarkt stecken, vor dem sich der 43-jährige Schwiegersohn der Hausbesitzer nur durch einen Sprung aus dem Fenster im 1. Stock retten konnte. Beim Löschangriff rutschte ein 27-jähriger Feuerwehrmann aus, er musste mit Prellungen ins Spital gebracht werden. Eine Haushälfte ist zerstört, die zweite konnte gerettet werden.

In der Küche des Doppelhauses war das Feuer ausgebrochen. Der 43-Jährige schlief im ersten Stock und bemerkte nicht, dass sich die Flammen durchs offene Stiegenhaus bereits Richtung Dach durchfraßen. Ein Autofahrer schlug Alarm und 200 Feuerwehrleute von neun Wehren rückten an. "Da die Alarmierung relativ spät erfolgte, hatte das Feuer schon den Dachstuhl erreicht", berichtet Einsatzleiter Horst Feichtenschlager. Inzwischen war der Schwiegersohn in spe des in der zweiten Haushälfte lebenden Paares (57, 55) schon aus dem Fenster gesprungen, wurde vom Rot-Kreuz-Notarzt ins Vöcklabrucker Spital gebracht. Seine Lebensgefährtin war gerade nicht daheim, ihre Eltern kamen zur Beobachtung auch ins Spital. Dort musste auch ein Atemschutzträger (27) behandelt werden, der auf der Innenstiege ausgerutscht war.

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