Mi, 13. Dezember 2017

"In alle Richtungen"

31.03.2015 09:39

Baby gestorben: Ermittlungen nun auch gegen Mutter

In dem Fall eines zwei Monate alten Babys, das Mitte März nach schweren Misshandlungen im Klinikum Klagenfurt verstarb, hat die Staatsanwaltschaft nun auch die Mutter des Mädchens im Visier. Der Grund: Man wolle "umfangreich und in alle Richtungen" ermitteln, so Staatsanwältin Antoinette Tröster.

Das Baby hatte ein Schütteltrauma erlitten und war daran im Spital gestorben. Der 23 Jahre alte Vater wurde bereits wenige Tage nach dem Tod des Kleinkinds in Untersuchungshaft genommen. Als Gründe nannte der Haftrichter Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr.

Die sechsjährige Halbschwester des Babys wurde inzwischen aus dem Klinikum entlassen und zu ihrer Großmutter gebracht. Nach Angaben der Leiterin der Jugendwohlfahrt, Christine Gaschler-Andreasch, gibt es keine Hinweise darauf, dass ihr ebenfalls physische oder psychische Gewalt zugefügt wurde.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden